Wusstet Du, wofür dieses Emoji steht? Wir verwenden es alle falsch

Okt 23, 2018 by apost team

In der Zeit von Social Media – in der Zeit von Computern und Smartphones sitzen wir uns immer seltener gegenüber, wenn wir miteinander kommunizieren. Viel öfter schreiben wir lediglich mit Verwandten, Freunden, Fremden und Bekannten. Doch nicht nur die verbale Kommunikation wird durch das Schreiben ersetzt, sonder noch etwas ist ganz entscheidendes anders:

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Wir sehen und hören uns nicht! So können wir nicht anhand des Tonfalls ermitteln, welche Laune der andere hat. Auch durch Mimik und Gestik können die Emotionen nicht vermittelt werden. Das hat nicht nur zur Folge, dass wir weniger mit unserem Gesprächspartner mitfühlen können, sondern auch, dass wir die Dinge teilweise auch ganz anders verstehen als sie gemeint waren!

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So kann ein mitfreudiges „Boah, ich bin voll neidisch, dass Du jetzt in den Urlaub fährst!“ genau gegenteilig, nämlich wirklich neidisch und somit negativ aufgenommen werden.

Oder „Meine Oma hat mir selbstgestrickte Socken zu Weihnachten geschenkt.“ Selbst wenn es freudig gemeint ist, kann es auch enttäuscht, resigniert oder genervt klingen. Oftmals hängt das mit der Gefühlslage des Gesprächsempfängers ab, oder mit dem vorherigen Gesprächsthema. Würde der sich nicht über die Socken freuen, nimmt er es vermutlich eher negativ auf. Habt ihr vorher vielleicht von dem nervigen Geschrei der Nachbarskinder gesprochen, könnte er es so auffassen, dass Du genervt von solchen Geschenken bist.

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Gott sei Dank gibt es aber Emoji's! Diese vermitteln Deinem Gesprächspartner, wie Du Dich emotional in Bezug auf das Gesagte fühlst. So bekommt ein: "Meine Oma hat mir selbstgestrickte Socken zu Weihnachten geschenkt ?"  schon eine andere Bedeutung, als wenn dort steht: "Meine Oma hat mir selbstgestrickte Socken zu Weihnachten geschenkt ?".

Aber nicht immer ist es einfach Emoji's auch richtig zu verstehen. Gab es anfangs nur wenige Emoticons, die grob die 'Hauptemotionen' darstellten, gibt es mittlerweile unzählige, für jede Emotionsfacette, in unglaublich vielen Ausführungen und Formen. Die klassischen Kreise mit Strichen wurden durch Katzengesichter, Gruselgestalten und sogar Gegenstände ersetzt.

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Teilweise sind die Unterschiede so gering und die Möglichkeit der Interpretation so groß, dass durch Emoticons auch schnell missverstanden werden kann.

Ist es Dir schon Mal passiert, dass Du etwas falsch verstanden hast, weil Du das Emoji falsch interpretiert hast?

Ja? Dann geht es Dir wie unzähligen anderen!

Hier haben wir ein paar Emoji's. Kennst Du ihre Bedeutung wirklich?

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Ein lächelndes Gesicht, die Wangen leicht gerötet, die Augen geschlossen, zwei Hände links und rechts. Aber was bedeutet es?

Winkt es? Umarmt es? Reißt es die Arme hoch?

Oder hält es doch eher die Arme in einem freundlichen aber bestimmten „Stop!“ vor sich?

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Was möchte dieses Emoji Dir sagen? Augen geschlossen, der Mund geöffnet aber die Mundwinkel nach unten gezogen.

Ist dieses Emoticon müde? Verzweifelt? Genervt? Oder doch eher enttäuscht?

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Dieses Gesicht sieht eindeutig entspannt aus! ...Oder schlafend. ...Zufrieden? Oder doch eher erleichtert?

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Es sieht enttäuscht aus, oder? ...Es könnte aber auch bedrückt aussehen. Verwirrt wäre auch eine Option! Vielleicht aber doch eher resigniert?

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Eine Person die Dich anlächelt und die Hände über dem Kopf zusammenhält. Was will sie Dir sagen?

Dass sie Sportübungen macht? Dass alles Okay ist? Dass Yoga wirklich toll ist? Dass ihre Arme zu lang sind?

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Soll das heißen, dass Du eine Maniküre nötig hast? Dein Gesprächspartner gerade bei einer ist? 

Wurde gerade festgestellt, dass beide Daumen innen sind? Oder wirft Dein Gesprächspartner gerade virtuell die Hände feiernd nach oben?

Emoticons sind schön und gut, verstehen muss aber nicht nur der Angesprochene die kleinen Bildchen, sondern auch der, der sie benutzt. Am besten verstehen wir uns aber alle noch, wenn wir uns gegenüberstehen! Also besuche Deine Freunde und Verwandten ruhig mal wieder, anstatt nur wieder zum Smartphone zu greifen!