Woran Du sehen kannst, dass Du eine gute Mutter bist
Okt 17, 2018 by apost team
"Bin ich überhaupt eine gute Mutter?" Diesen Gedanken hattest Du bestimmt auch schon mal. Wir alle haben ab und zu diese Fragen, ob wir gut genug für unsere Kinder sind, oder ob wir in der Erziehung unserer Kleinen doch versagen. Egal, wie sehr Du Dein Kind liebst und mit welcher Aufopferung Du Dich um Deinen Sohn oder Deine Tochter kümmerst, die Zweifel sind meistens trotzdem irgendwo vergraben und blitzen ab und zu durch unser Unterbewusstsein hervor.
Dieses Problem hatte auch Constance Hall, eine Mama von vier Kindern. Sie beriet sich mit einer befreundeten Kindertherapeutin und dieses Gespräch änderte ihre Haltung zu der Frage, ob sie eine gute Mutter sei, komplett.
Constance lebt in Australien, ist eine sehr lebenslustige Frau und berichtet gerne von ihrem kunterbunten Familienleben. Dabei nimmt sie kein Blatt vor dem Mund und erzählt ihren Freunden und Followern, was sie aus dem Gespräch mit der Kindertherapeutin Positives mitgenommen hat.
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Als Constance mit der befreundeten Therapeutin sprach und diese ihr sagte, dass sie eine gute Mutter sei, platzte es einfach aus der vierfachen Mutter heraus. Sie sieht sich selbst nicht als gute Mutter. Die Kinder treiben sie regelmäßig fast in den Wahnsinn und der Geduldsfaden ist oft kurz vorm Zerreißen. Constance weiß oft am Abend nicht, wie sie morgens wieder genug Geduld für ihre vier Kinder aufbringen soll.
Wer kann sich nicht mit dieser Antwort identifizieren? Wir alle wären doch gerne Mütter nach dem Lehrbuch, aber oft kommen wir mit Situationen doch nicht klar und verlieren die Geduld. Die Autoren von Erziehungsratgebern würden wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Jede von uns weiß, wie anstrengend die Erziehung eines Kindes sein kann. Constance bekam von ihrer Freundin jedoch die beste Aussage, die sie hätte bekommen können.
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Die Kindertherapeutin sagte nämlich, dass es absolut normal sei, dass Babys schreien. Kleinkinder jammern vor sich hin und Teenies beschweren sich. So kommunizieren sie mit uns und auch, wenn wir uns manchmal ärgern, bevor wir unserem Kind antworten, ist es doch besser, als wenn unser Kind schweigen würde. Stell Dir mal vor, Dein Kind schweigt nur und ist zu schüchtern oder zu verängstigt, um etwas zu sagen. Wenn Dein Kind Dir jede Bitte und jedes Problem an den Kopf wirft, dann weiß es, dass es bei Dir an der richtigen Adresse ist und Du bei jedem Problem weiterhelfen kannst.
Natürlich geht uns das Geschrei unserer Kinder auf den Keks und das meistens mehr als einmal am Tag. Sieh es also als Beweis an, dass Deine Kinder sich in Deiner Gegenwart wohl fühlen und sie selbst sein können. Dass Deine Ohren manchmal leiden müssen ist normal und es macht Dich nicht zu einer schlechten Mutter, dass Dir diese Nörgelei und das Geschrei ab und zu auf die Nerven geht. Wahnsinnig bist Du übrigens auch nicht und Du wirst es auch nicht. Wenn überhaupt warst Du es bereits schon vorher, denn Du hast Dich ja dazu entschlossen, überhaupt Kinder zu bekommen.
Steck also nicht den Kopf in den Sand und verurteile nicht Dich selbst oder Deine Qualitäten als Mutter, denn das Verhalten, das Deine Kinder an den Tag legen, ist nur ein Zeichen dafür, dass sie sich in Deinem Haushalt vollkommen wohl fühlen und sich ausleben können. Wer Deiner Freundinnen sollte das auch noch mal erfahren? Zeige ihr diesen Artikel, damit auch sie weiß, dass ein bisschen Geschrei aus einem keine schlechte Mutter macht - im Gegenteil.