Winter-Workout für alle Läufer
Dez 03, 2018 by apost team
Es liegt quasi in der Natur - beim Sport scheiden sich einfach die Geister. Die einen von uns können einfach nicht genug vom Krafttraining im Fitnessstudio bekommen und würden am liebsten 24 Stunden pro Tag die Gewichte stemmen. Den anderen wird schon bei dem bloßen Gedanken an Krafttraining ganz mulmig.
Diese Fraktion läuft lieber 20 Kilometer am Stück in der freien Natur, als so einen Fitnesstempel je zu betreten. Doch auch für diejenigen, die eigentlich zum Team Cardio gehören, sollten das Krafttraining nicht ganz aus dem Blick lassen. Ihre Laufleidenschaft kann davon nämlich ganz schön profitieren.
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Diejenigen von uns, die sich eher auf der Laufstrecke zuhause fühlen, als an den Gewichten im Fitnessstudio, denken oft, dass der Aufbau von Muskelmasse für sie nicht wichtig ist. Doch das ist ein Trugschluss. Gerade die, die sehr viel Laufen, sollten den Muskelaufbau nicht vernachlässigen. Natürlich haben Jogger durch das Lauftraining sehr gut trainierte Beinmuskeln, allerdings vernachlässigen sie oft die anderen Muskelgruppen im Körper, die für das Training mindestens genauso wichtig ist.
Besonders oft links liegen gelassen wird dabei die Muskulatur des Rumpfes. Dabei schützt uns eine gut trainierte Rumpfpartie vor Rückenschmerzen im steigenden Alter. Und überraschenderweise kann sie auch die Performance beim Laufen steigern. Die Muskeln des Bauches und des Rückens sorgen nämlich für die Stabilisierung des Oberkörpers, und dadurch kann beim Laufen viel Energie eingespart werden, dass du in weitere Läufe stecken kannst.
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Puh, denkst du dir jetzt wahrscheinlich, denn mit dem schweißtreibenden Kraftworkout im Fitnessstudio kannst du so einfach gar nichts anfangen und hast dazu absolut keine Lust?
Kein Problem, das musst du auch gar nicht. Du kannst die Übungen zur Stabilisation deines Rumpfes ganz einfach in deine normale Laufroutine integrieren. Denn für einen trainierten Bauch und Rücken reicht das eigene Körpergewicht als Trainingsgerät locker aus.
Wir empfehlen dir, Übungen für deine Mitte zwei- bis dreimal pro Woche in dein bisheriges Lauftraining einzubauen, dann wirst du schon nach kurzer Zeit Veränderungen bemerken. Empfehlenwert ist hier, jede Übung in drei Sätzen auszuführen, die jeweils für sich 15 Wiederholungen beinhalten.
Wenn dir das noch nicht anstrengend und fordernd genug ist, dann kannst du die Zahl deiner Wiederholungen einfach mit der Zeit steigern.
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Perfekte Übungen, die du zum Training deines Rumpfes anwenden kannst sind Crunches, Planks und die Supermann Übung. Es macht übrigens keinen Unterschied, an welche Stelle deines Trainings du die Übungen packst. Du kannst sie selbstverständlich auch als ganz eigenes Workout zuhause vor dem Fernseher ausführen. Der Erfolg wird sich so oder so, unabhängig vom Trainingszeitpunkt einstellen.
Gehörst du sonst auch zu denen, die Kraftübungen bis jetzt so gut es geht vermieden haben? Hast du dich bis jetzt darauf verlassen, dass dein Lauftraining alleine völlig ausreichend ist? Dann hoffen wir, dass wir mit diesem Artikel ein wenig aufklären konnten.
Und wer weiß, vielleicht findest du mit der Zeit ja auch wirklich Spaß an dem Training. Noch mehr Spaß macht es natürlich zu zweit - also zeig diesen Artikel doch Deinen Freunden und Bekannten, die bis dato das Rumpftraining auch eher vernachlässigt haben - dann könnt ihr euch zu einem gemeinsamen Workout treffen. Wir wünschen dabei viel Spaß und Erfolg!