Wenn Mütter an Burnout leiden

Sep 11, 2018 by apost team

Ein Tabuthema in unserer Gesellschaft: Burnout bei Müttern. Doch obwohl sich immer mehr Mütter ausgebrannt fühlen, traut sich fast keiner darüber zu sprechen. Dabei ist gerade das wichtig, damit die Frauen wieder aus dem schwarzen Loch herausfinden. Wir konnten eine Betroffene ausfindig machen. Welche Ratschläge sie allen Müttern gibt, die an Burnout leiden, erfährst Du hier:

Burnout ist schon lange keine Manager-Krankheit mehr

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Das weit verbreitete Gerücht, dass vor allem Manager an Burnout leiden, ist vor allem eins: ein Irrglaube. Schließlich zeigen auch Zahlen des Müttergenesungswerks, dass viele Mütter immer noch die Hauptverantwortlichen für die Familie sind und in einer permanenten Überlastungssituation mit Zeitstress und hohem Erwartungsdruck stehen.
Kein Wunder also, dass immer mehr Mütter eine Kur benötigen. Das sehr besorgniserregend, denn nicht nur die Frauen leiden an dieser Situation, sondern auch deren Kinder und Partner.

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Wie kommt es zum Burnout?

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Dass gerade immer mehr Mütter an Burnout erkranken liegt wohl vor allem daran, dass die Doppelbelastung Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen, oftmals in einer Krise endet. Das musste auch die 41-jährige Kinderbuchillustratorin Anna Karina Birkenstock am eigenen Leib erfahren. Die Mutter zweier Töchter hat sich trotz wenig Schlaf kaum Arbeitspausen gegönnt. Klar, dass sie da schnell total erschöpft war. Als jedoch beide Kinder in der Krippe waren, hatte sie selbst den Anspruch an sich, jetzt wieder voll zu arbeiten. Schließlich waren die Kinder aus dem Haus und die Zeit für faule Ausreden vorbei. Doch ihre Energiereserven waren ausgeschöpft.

Warum die Erwartungen an Mütter stetig steigen

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Mütter sollen heutzutage trotz Kinder nicht nur Karriere machen, sondern auch stets frisch kochen. Am besten Bio, so weiß Anna Karina aus eigener Erfahrung. Dann sollen die Kleinen noch mit den teuren Bio-Windeln ausgestattet werden, der Haushalt zu jeder Zeit tipptopp sein und die Kinder mit strenger Disziplin erzogen werden. Klar, dass Mütter da schnell das Gefühl haben, den hohen Anforderungen nicht zu genügen. Irgendwann staut sich das dann alles an: entweder in Heulkrämpfen oder in Wutanfällen gegen die eigenen Kinder oder den Partner.

Wie man sich aus dem schwarzen Loch befreit

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Das nähere Umfeld von Anna Karina hat lange Zeit nichts von ihrer stillen Verzweiflung gemerkt. Das ist wohl in den meisten Fällen so, schließlich gehört Burnout bei Müttern immer noch zu einem Tabuthema. Sie hat dann selbst den Absprung geschafft und ihren Hausarzt konsultiert. Zwar musste sie dann immer noch sehr lang auf einen Therapieplatz warten, weil diese für Monate ausgebucht waren, doch als sie schließlich eine Therapeutin gefunden hatte, hat sie schnell gemerkt, dass es wohl das eigene Idealbild ist, das Mütter schnell verzweifeln lässt. Besonders wichtig ist es, sich im Alltag Entlastung und Entspannung zu holen. Da kann es dann auch schon einmal Tiefkühl-Pizza sein. Wichtig ist es, für die Kleinen eine liebevolle Mutter zu sein, die nicht immer allzu leicht aus der Haut fährt.

Über Burnout bei Müttern sprechen

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Anna Karina hat gelernt, dass es wichtig ist, über ihre Krankheit zu sprechen und sich aktiv Hilfe zu holen, um wieder ein befreites Leben führen zu können. Kennst Du vielleicht auch Mütter, denen es ähnlich wie Anna Karina geht, dann informiere sie doch gleich über diesen Artikel! 

Unsere Inhalte werden nach bestem Wissen erstellt, sind jedoch von allgemeiner Natur und können eine individuelle Beratung durch Deinen Arzt in keiner Weise ersetzen. Deine Gesundheit ist uns wichtig!