Vater ist geschockt, nachdem sein Sohn von den Pfadfindern wegen seinem Downsyndrom degradiert wird

Apr 22, 2019 by apost team

Was passiert, wenn Kinder mit Behinderung ein Erfolgserlebnis haben, das ganz kurz darauf wieder zunichte gemacht wird? Die Geschichte eines jungen Mannes, der es geschafft hat sich einen höheren Rang bei den Pfadfindern Amerikas zu erarbeiten, ist sehr aufschlussreich.

Chad Blythe's Sohn Logan aus Payton, Utah, hatte alle Voraussetzungen erfüllt, um ein Eagle Scout zu werden, der höchste Rang, der bei den Pfadfindern möglich war. Um ein Eagle werden zu können, muss man sich 21 Ordern verdienen, sich als Freiwilliger engagieren und an einem gemeinsamen Projekt mitgearbeitet haben.

Für welches Projekt sich auch immer der Pfadfinder entscheidet, der Rat muss diesem Projekt erst zustimmen.

Logan, ein autistischer 15 jähriger Junge mit Downsyndrom, wählte ein Projekt, das Starterkits für Eltern von behinderten Kindern zusammenstellte. Logan's Vater half ihm dabei dieses Projekt zu planen. Logan war sehr glücklich, als sein Projekt vom lokalen Rat und den staatlichen Behören bewilligt wurde.

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Es wurden Bilder mit dem Rat gemacht, um zu zeigen wie begeistert alle waren. Logan war auf dem besten Weg sich den Titel Eagle Scout zu verdienen.

Nur 24 Stunden später jedoch schickte derselbe Rat, der das Projekt zuvor noch bewilligt hatte, eine E-mail, um Chad und Logan wissen zu lassen, dass sein Projekt im Nachhinein abgelehnt wurde.

Der Rat fügte hinzu, dass sie es sehr bedauerten dem Projekt zuerst zugestimmt zu haben.

Es scheint so, als ob die lokalen Oberhäupter Logan eine Sonderbehandlung wegen seiner Behinderung gegeben hätten, doch der nationale Pfadfinder-Rat stimmte dem lokalen Rat nicht zu und beschloss, dass Logan sich nicht dafür qualifizierte ein Eagle Scout zu werden. Tatsächlich war er aber nicht einfach nur nicht qualifiziert genug für den Titel Eagle Scout; er wurde sogar degradiert zu seinem Cub Scout.

Logan war sehr niedergeschlagen und verwirrt. Er war darüber enttäuscht nicht für den höchsten Rang qualifiziert zu sein, die Degradierung machte ihn aber noch umso trauriger. Er weigerte sich seine Pfadfinderuniform anzufassen, geschweige denn überhaupt anzusehen.

Chad Blythe, Logan's Vater, reichte eine Klage gegen die Pfadfinder Amerikas ein. Er ist der Meinung, dass auch behinderte Kinder eine Chance haben sollten in der Rangfolge der Pfadfinder aufzusteigen, trotz ihrer Behinderung.

Logan's Vater hofft, dass die Gerichte eine Regeländerung bei den Pfadfinderorganisationen erzwingen, sodass auch Kinder mit Behinderung erfolgreich sein können. Was denkst Du wäre eine faire Lösung?