Trauernde Walmutter trug die Überreste ihres toten Babys tagelang mit sich herum

Dez 27, 2019 by apost team

Im Tierreich ist die Liebe aller Mütter grenzenlos.

Laut NBC News zeigte ein Orcawal vor der Küste von Victoria in British Columbia dies, als sie tagelang ihr totes Baby bei sich trug und sich weigerte, ihr verstorbenes Kind loszulassen. Der 20-jährige Killerwal, der von Walbeobachtern als J35 identifiziert wurde, war 17 Monate lang schwanger, bevor das Kind endlich geboren wurde. Tragischerweise hörte das neugeborene Walkalb kurz nach der Geburt auf, sich zu bewegen, und starb weniger als eine Stunde nach der Geburt.

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Es war klar, dass J35 um den Verlust ihres Babys trauerte. Sie stieß das tote Kalb weiterhin mit dem Kopf an, um es über Wasser zu halten. Ein neugeborener Wal hat noch nicht den Walspeck entwickelt, den er braucht, um sich an der Wasseroberfläche zu halten. Das machte es noch schwieriger, ihr Baby davon abzuhalten, auf den Grund des Gewässers zu sinken.

Deborah Giles, Wissenschafts- und Forschungsdirektorin für die Non-Profit-Organisation Wild Orca, sagte NBC News, dass J35 die sozialen Bindungen der Familie versteht. Sie war eindeutig an ihr Baby gebunden und wollte es loslassen. Dr. Giles sagte, dass auch die anderen Wale in der Familie von der Schwangerschaft wussten. Die einzigartige Schallsignal-Kommunikation der Wale erlaubt es ihnen, sich zu verständigen.

Laut Dr. Giles konnte J35 ihr Baby trotz starker Strömung über Wasser halten. Es schien auch, dass sie tagelang nichts gegessen hatte, da sie sichtlich abgemagert war. Der Mangel an Lachsen in ihrem natürlichen Lebensraum hat es den weiblichen Orcas schwer gemacht, gesunde Schwangerschaften zu haben. J35 ist Teil einer gefährdeten Population von südlichen beheimateten Orcas, die in den Gewässern vor British Columbia und dem Staat Washington leben.

Diese Bilder von J35, die ihr Baby auf dem Kopf hält, werden dir das Herz brechen. Nachdem du die Fotos durchgesehen hast, teile sie mit allen, die du kennst. Was hältst du von dieser Geschichte? Erzähl es uns in den Kommentaren.