Spaghetti Carboniara - Mit wenigen Kniffen zum italienischen Original

Nov 22, 2018 by apost team

Spaghetti Carbonara gehört zu den Klassikern der italienischen Küche. Wer das Gericht allerdings hierzulande bestellt, der bekommt eine „deutsche“ Variante mit einer schweren Sahnesoße, die sich deutlich vom Original unterscheidet.

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In diesem Rezept erfährst du, wie das Traditionsgericht richtig gekocht wird.

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Benötigt werden (für 4 Portionen):

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  • 400g Spaghetti
  • 150 Speck (idealerweise italienischer Speck wie Guanciale oder Pancetta)
  • 2 ganze Eier
  • 2 Eigelb
  • 100g geriebener Parmesankäse
  • 1 TL Olivenöl
  • Etwas Salz und Pfeffer

Zur Zubereitung:

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1) Schneide den Speck in kleine Würfel. Je feiner du die Würfel schneidest, desto knuspriger werden sie später. Nebenbei kannst du schon einmal einen mittelgroßen Topf ca. bis zur Hälfe mit Wasser füllen und es mit etwas Salz zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, gibst du die Spaghetti ins Wasser und kochst sie unter regelmäßigem Umrühren. Auf diese Weise kleben sie nicht am Topf fest und werden nach und nach schön weich.

2) Vermische in einer Schüssel die 2 Eier mit den 2 Eigelb und ca. der Hälfte des Parmesans. Verquirl alles mit einer Gabel oder einem Schneebesen gründlich und würz es mit etwas Salz und einer Prise frisch gemahlenem Pfeffer.

3) Gib das Öl in eine weite Pfanne und erhitz es. Wenn du einen Kochlöffel in das Öl hältst und sich kleine Blasen daran bilden, ist das Öl heiß genug. Gib den Speck hinein und brate ihn bei mittlerer Hitze knusprig an.

4) Wenn die Spaghetti die richtige Konsistenz haben – der Italiener nennt es auch „al dente“ oder „bissfest“ – gießt du sie ab und lässt sie kurz abtrocknen. Anschließend gibst du sie zum Speck in die Pfanne und gießt die Eier dazu. Schalte den Herd aus und rühre die Nudeln langsam, aber regelmäßig um. Die richtige Temperatur und die richtige Geschwindigkeit sind hierbei entscheidend.

Wenn du zu schnell bist oder wenn der Herd noch zu heiß ist, fangen die Eier leicht zu stocken an. Darum immer schön ruhig bleiben und rühren. Zum Servieren überstreust du die Spaghetti Carbonara dann noch mit dem restlichen Parmesankäse. Bon Appetit!

Dazu passt:

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Zu Spaghetti Carbonara passen leichte Beilagen. Typisch italienisch wären zum Beispiel dünne Baguette-Scheiben, zu denen du eine kleine Schale mit Öl zum Eintunken reichst. Wenn du dagegen einen geschmacklichen Gegensatz schaffen möchtest, empfiehlt sich ein leichter, grüner Salat. Hierfür reicht ein einfacher Ruccola-Salat, den du mit ein paar gewürfelten Tomaten, Wallnusskernen und etwas Olivenöl mischt.

Finger weg von Sahne!

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Die Sahne hat bei einer Spaghetti Carbonara nichts zu suchen. Sie wird in Restaurants gerne dazu verwendet, um eine Sauce für das Nudelgericht anbieten zu können. Im Originalrezept hat sie aber nichts zu suchen. Warum es in Deutschland die sahnige Version der Spaghetti Carbonara gibt, ist nicht geklärt. Es gibt aber Therorien, nach denen die Sahne ihren Weg auf den Teller gefunden hat, als ein deutscher Koch sich an dem Gericht versucht hat und die Eier zu schnell stocken ließ.

Durch die Sahnesauce wollte er retten, was noch zu retten ging und verkaufte seinen Fehltritt später einfach als „typisch Italienisch“. Auch wenn es den deutschen Zungen vielleicht schmeckt, hat die sahnige Spaghetti nicht mehr viel mit dem italienischen Original gemeinsam. Wenn du es also richtig machen möchtest, dann lass die Sahne lieber weg!

Hat dir unser Rezept geschmeckt? Hast du vielleicht selber Vorschläge für spannende Rezepte oder passende Beilagen? Dann hinterlass uns doch einen Kommentar. Und wenn es dir geschmeckt hat, verrat auch deinen Freunden, wie sie ganz einfach richtig italienische Spaghetti Carbonara mit diesem Rezept machen können!