So halten Deine Orchideen ewig
Okt 02, 2018 by apost team
Mit ihren prachtvollen Blüten sind Orchideen ein wahrer Blickfang auf der Fensterbank. Doch um lange Freude an ihnen zu haben, musst Du sie richtig pflegen und auf einige Dinge achten.
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Sie erblühen in herrlichen Farben, werten Räumlichkeiten auf und erfreuen ihre Besitzer. Orchideen gehören zu den beliebtesten Zimmerblumen und das ist nun wahrlich kein Wunder. Für eine lange Zeit galten sie als empfindliche Pflanzen die in Profihände gehören, nicht in die eines Jeden, der schöne Blumen mag, immerhin liegt ihre Heimat in den Tropen – im Regenwald! Die meisten Orchideen-Züchtungen sind auch für Anfänger keine Herausforderung. Das heißt aber nicht, dass der ein oder andere Tipp nicht doch zu Herzen genommen werden sollte.
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1. Schon beim Orchideen-Kauf auf die Pflege achten:
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Damit Deine neue Mitbewohnerin sich gut entwickeln kann, solltest Du beim Einkauf die Pflanze genau anschauen. Die Wurzeln müssen schön grün aussehen, der Wurzelballen nicht zu nass sein und die Pflanze nicht im Zug stehen. Zugluft kann später für unschöne Überraschungen sorgen, denn die Schäden durch diese zeigt die Pflanze erst später.
Zuhause kann es schnell mal zu Knospenfall kommen, denn die Pflanze muss sich vom Transport erholen und sich an die neue Umgebung gewöhnen. Am Besten ist es sowieso, wenn Du Dir eine Pflanze heraussuchst, deren Blüten noch nicht so weit geöffnet sind.
2. So gedeiht Deine Orchidee auf der Fensterbank:
Achte auf die Himmelsrichtung, in die Dein ausgewähltes Fenster zeigt, denn die meisten Orchideen vertragen keine zu große Sonneneinstrahlung. Wählst Du ein Sonnenfenster aus, sollte ein Baum oder Busch als Schattenspender für die Orchidee unweit stehen.
Im Winter sollte darauf geachtet werden, dass die Pflanze keine direkte Heizungsluft abbekommt, da sie sonst vertrocknen kann. Wenn Deine Fensterbank zu schmal ist, kannst Du sie vielleicht provisorisch für die Zeit verbreitern.
3. So oft muss eine Orchidee gegossen werden:
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Sei mit dem Gießen sparsam, denn eine Orchidee benötigt nicht viel Wasser. Lieber nur kleine Portionen geben, aber häufig. Am Besten ist Regenwasser, das etwa Zimmertemperatur hat. Ganz wichtig ist es Staunässe zu vermeiden, sonst kann schnell eine Fäulnis oder ein Sauerstoffmangel entstehen.
Ein guter Ratschlag: Der Wurzelballen sollte abgetrocknet sein, bevor du die Blume wieder wässerst! Je nach Jahreszeit dauert das unterschiedlich lang und so sind die Bedürfnisse der Orchidee auch angepasst.
Wenn Du nicht gießt, kannst Du Deiner Orchidee stattdessen ein Tauchbad verpassen. Entweder Du nimmst sie aus dem Übertopf und tauchst ihre Wurzeln in Wasser oder Du füllst den Übertopf mit Wasser und gieß das Wasser nach circa zehn Minuten wieder ab.
Die Orchidee speichert das Wasser als Vorrat und benötigt somit eine ganze Zeit lang kein Wasser. Auch die Pflanze einzusprühen ist eine Möglichkeit ihr Wasser zu geben. Oder wie wärs die Wurzeln mit einem feuchten Schwamm zu tätscheln?
4. Das solltest Du beim Düngen unbedingt beachten:
Orchideen sind zarte Pflanzen, die viel, aber von allem nur ein bisschen benötigen. Ebenso wie beim Wasser, solltest Du Dich auch mit dem Dünger zurückhalten. Besonders in der Wachstumsphase, die meist von Frühling bis Herbst andauert, sollte Deine Pflanze regelmäßig Dünger bekommen, aber zu viel schadet ihren Wurzeln, da diese sehr empfindlich sind. Bitte verzichte im Winter ganz auf Dünger und dünge sie ansonsten nur etwa alle zwei bis vier Wochen. Beim Umtopfen solltest Du auch etwa vier Wochen aussetzen.
Außerdem solltest Du darauf achten, dass Dein Dünger speziell für Orchideen ist. Dieser ist ideal auf die Bedürfnisse Deiner Pflanze abgestimmt.
5. Substrat für Orchideen:
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Statt Blumenerde solltest Du richtiges Orchideensubstrat aus dem Fachhandel nehmen. Umso gröber, umso besser. In dem Substrat sind Torf, Rindenstücke und Holzkohle enthalten. Diese speichern Wasser hervorragend, sind aber auch sehr luftdurchlässig, was perfekt für Orchideen ist.
Das Substrat sollte aller zwei bis drei Jahre gewechselt werden. Das ist optimal um die Pflanze gut zu pflegen.
6. Optimaler Zeitpunkt zum Beschneiden:
Wenn die Pflanze wenig, besser gar nicht blüht, kannst Du die alten, eingetrockneten Triebe über dem dritten Hüllblatt (Stielverdickung) mit einer Schere abschneiden. Die Orchidee kann so später am gleichen Stängel erneut blühen.
7. Das musst Du beim Umtopfen beachten:
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Immer dann, wenn das Substrat ausgewechselt wird, solltest Du Deine Orchidee auch umtopfen. Also etwa aller zwei bis drei Jahre. Am besten ist es immer nach dem Blühen im Frühjahr.
Haben Dir die Tipps geholfen, Dein zartes Pflänzchen besser zu verstehen? Jetzt wirst Du länger etwas von der wundervollen Orchidee haben. Zeig den Beitrag auch Deinen Freunden, damit auch sie lesen könne, wie man eine Orchidee am besten behandelt!