So funktioniert Dein Heizregler wirklich

Nov 12, 2018 by apost team

Momentan steht der Winter kurz vor der Haustüre. Das bedeutet nicht nur weniger Sonne, sondern auch niedrigere Temperaturen. Für diesen Anlass benötigt es einen Heizkörperthermostat, der aus einem Thermostatkopf und einem Thermostatventil besteht. Er versorgt die Wohnung stets mit Wärme und Geborgenheit.

Allerdings wissen viele Menschen nicht, was die Zahlen auf dem Heizkörperthermostat bedeuten. Der Regler wird meist selbstverständlich aufgedreht, sofern keine elektronischen oder programmierbaren Modelle genutzt werden. Der Großteil der Nutzer weiß die Skala auf dem Gerät nicht richtig einzuordnen. Jede Stufe steht für eine unterschiedliche Heizleistung.

Worauf es beim Heizkörperthermostat ankommt und worauf zu achten ist, wird im folgenden Artikel erklärt.

Stufe 5 lohnt sich nicht

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Normalerweise verfügt jeder Heizkörperthermostat über 5 unterschiedliche Stufen. Meist handelt es sich um Stufe 1 bis 5. Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass auf der höchsten Stufe das Zimmer besonders schnell erwärmt wird. Im Großen und Ganzen funktioniert ein Thermostat nicht wie der Wasserhahn. Die Wärme wird mit höherer Stufe nicht beschleunigt. Dieser Vorgang wird ganz alleine in einem Temperaturfühler innerhalb des Thermostatkopfes geregelt und hängt von der Temperatur im Raum ab. Stufe 5 bedeutet nicht schnelleres Heizen, sondern längeres Heizen.

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Wie oben bereits erwähnt kannst du bei einem Heizkörperthermostat zwischen 5 verschiedenen Skalen wählen. Üblicherweise sind es Stufen zwischen 1 und 5. Diese geben dem Bewohner Auskunft über die für den zu heizenden Raum erforderliche Gradzahl.

Auf der maximalen Stufe dauert der Vorgang am längsten, da für längere Sicht geheizt werden soll. Allerdings kann die Zahlenskala etwas tückisch sein. Der Grund ist, dass die Skala keine Temperatur anzeigt. Die in Wirklichkeit erreichte Temperatur muss vorher eingestellt werden und kann von Raum zu Raum unterschiedlich sein.

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Beispiel:
Ein gutes Beispiel ist, wenn sich der Heizkörper unter dem Fensterbrett in einer Nische befindet. Dort sammelt sich mit Laufe der Zeit viel Wärme an, auf die der Regler reagiert. Demnach handelt es sich bei der gewählten Einstellung nicht um die echte Temperatur, sondern um einen Richtwert.

Temperatur der einzelnen Stufen

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=> Stufe 1: < 16 Grad
=> Stufe 2: 16 Grad
=> Stufe 3: 20 Grad
=> Stufe 4: 24 Grad
=> Stufe 5: > 24 Grad

Ideal für das Wohnzimmer eignen sich Temperaturen von etwa 20 Grad Celsius, welches der Stufe 3 entspricht. Für das Schlafzimmer sollte die zweite Stufe gewählt werden, da es nicht zu heiß oder zu kalt wird. Generell liegen zwischen den einzelnen Stufen meist Temperaturunterschiede von etwa 4 Grad Celsius und können von Heizung zu Heizung sich unterscheiden. Der Teilstrich zwischen den 5 Ziffern ist 1 Grad Celsius.

Heizkörperthermostat mit Frostschutz-Stellung

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Am untersten Ende des Heizkörperthermostats sollte sich eine Schneeflocke befinden. Sie ist das Symbol gegen Frostschutz. So kann es im Raum niemals kälter als 6 Grad Celsius werden. Außerdem wird durch diese Funktion verhindert, dass der Heizkörper von der kalten Außentemperatur Schaden nehmen kann. Bei den Heizungen sind die Heizungsrohre meist ungeschützt.

Wer länger im Raum abwesend ist, sollte den Heizkörperregler etwas höher einstellen, um nicht zu erfrieren. Thermostate können auf unterschiedliche Dinge wie Sonnenstrahlen, Temperatur oder Personenanzahl im Zimmer reagieren. Mit diesem Wissen lassen sich die letzten Feineinstellungen vornehmen.

Nicht jede Person weiß den Heizkörperthermostat richtig einzusetzen. Die Zahlen auf dem Heizkörper stehen für die Dauer und nicht die Geschwindigkeit. Bei Stufe 5 handelt es sich um die höchste Stufe. Weiterhin gibt es eine Stufe mit Schneeflocken, die vor Schaden und Kälte bewahren soll. Wer die Funktion verstanden hat, wird sein Heizkörperthermostat in Zukunft besser einsetzen können. Zeig diesen Beitrag auch Deinen Freunden, damit auch sie ihre Heizung besser verstehen!