So bewältigst Du den Wutanfall Deiner Kinder einfach und sicher
Okt 24, 2018 by apost team
Jeder, der Kinder hat kann nachvollziehen, wie schwierig es ist mit einem Trotzanfall der Kleinen konfrontiert zu werden. Wenn der Nachwuchs scheinbar grundlos hysterisch wird, weint und schreit sind viele Eltern schlicht überfordert und wissen nicht, wie sie angemessen auf die Situation reagieren sollen.
Bestrafen oder Ignorieren sind leider keine allzu guten Möglichkeiten, da Dein Kind solch eine Reaktion nicht versteht. Eventuell kann sich dadurch ein Trotzanfall und das damit verbundene Verhalten sogar noch verschlimmern.
Eine einfache Frage genügt
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<p>Psychologen sollen herausgefunden haben, dass eine einzige Frage genügt um die Kinder zum Nachdenken über ihr eigenes Verhalten zu bewegen. Du brauchst Deinen Nachwuchs also nur fragen, ob es ein kleines, mitteres oder großes Problem hat.</p>
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Denn auch kleinere Kinder sind bereits fähig, Probleme von unterschiedlicher Tragweite zu unterscheiden und werden durch diese Frage zudem darin geschult.
Wichtig ist vor allem, die Antwort des Kindes zu würdigen damit es sich ernst genommen fühlt. Auch wenn die Antwort manchmal etwas dauern kann, wenn die Kleinen dann darüber nachdenken. Vor allem kleine Probleme lassen sich im Normalfall schnell beseitigen, für größere sollte eine gemeinsame Lösung gesucht werden. Versuche einfach, keinen psychischen Druck zu erzeugen und Deinem Kind Zeit zu lassen, um sich mit sich selbst zu beschäftigen.
Bestätigung einer Mutter
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<p>Als die kleine Alice eines Tages einen Wutanfall bekommt, weil ihre Lieblingshose statt im Kleiderschrank noch auf der Wäscheleine hängt, versucht ihre Mutter die oben genannte Methode. Sie fragt Alice, ob sie ein kleines, ein mittleres oder ein großes Problem zu bewältigen hat und gibt ihre einige Bedenkzeit. Und laut Aussage der Mutter, funktioniert dieses Verhalten erstaunlich gut.</p>
Denn als Alice ihr eine Antwort auf die Frage gibt, sieht sie ein, sich über etwas Unwichtiges aufgeregt zu haben und hat auch gleich die passende Lösung - Alice will die Hose einfach am nächsten Tag tragen.Die berühmten Trotzanfälle
<p>Sie sind von allen Eltern gefürchtet, egal wie sehr sie ihr Kind lieben. Die Wutausbrüche vom Nachwuchs können Eltern, die müde und überanstrengt sind schlicht in den Wahnsinn treiben.</p>
Dabei ist es wichtig, dass Du Dir die Lage Deines Kindes bewusst machst. Denn Kinder können oftmals Problemen und Emotionen noch nicht direkt so Ausdruck verleihen wie Erwachsene - vor allem nicht mit Worten. Sie handeln nach ihrem Gefühl, das bedeutet allerdings nicht, dass Kinder nicht dazu in der Lage sind für ihre Frustration die richtigen Worte zu finden.
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Sie brauchen schlicht den richtigen Anstoß, um über ihr Handeln und die Auswirkungen nachzudenken und sich selbst zu reflektieren. Mit dem richtigen Maß an Selbstbeherrschung der Eltern zahlt sich diese Methode wirklich aus. Und das für beide Seiten.
Mit Geduld wirst Du nämlich mit dieser simplen Frage Dein Kind von Anfang an schulen, mit der Zeit angemessener auf Situationen zu reagieren und Probleme einzuschätzen.Wenn Du jemanden kennst, dessen Nerven eine Erholung brauchen oder Du auch selbst ein Kind hast wird der nächste Trotzanfall ja vielleicht mit diesem einfachen Trick gemeistert. In jedem Fall ist eine Frage zu stellen doch für alle Beteiligten angenehmer als Gebrüll oder Ignoranz, etwa nicht? Zeig den Beitrag auch Deinen Freunden, damit auch sie wissen, was beim nächsten Wutanfall zu tun ist!