Sechs Jahre „Heizkissen-Sucht“: Frau trägt lang anhaltende Hautschäden davon
Okt 14, 2026 by apost team
Sechs Jahre lang hinterfragte Meagan Hannon ihre Abhängigkeit von einem Heizkissen kaum. Als Friseurin mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung gehörten körperliche Belastungen für sie zum Alltag, weshalb sie die Wärmebehandlung als harmlose Lösung betrachtete. „Ich habe ursprünglich angefangen, ein Heizkissen zu benutzen, weil ich durch meine rund 15-jährige Arbeit als Friseurin chronische Rückenschmerzen hatte“, erzählte sie PEOPLE.
Zu Hause hatte sie immer Heizkissen griffbereit – eines auf dem Sofa und eines im Bett. „Ich schlafe nachts damit, und es schaltet sich nach zwei Stunden automatisch ab“, erklärte sie. „Ich wache nachts meistens mehrmals auf und schalte es wieder ein.“ Mit der Zeit benötigte sie immer höhere Temperaturen. „Früher hatte ich es auf der höchsten Stufe, aber vor etwa zwei Monaten habe ich auf die mittlere Stufe heruntergeschaltet. Auf der niedrigsten Stufe spüre ich die Wärme kaum.“
Hannon gab zu, bereits mehrere Heizkissen ausgetauscht zu haben, nachdem diese durch den ständigen Gebrauch verschlissen waren. Trotzdem hätte sie nie gedacht, dass diese Gewohnheit ihrer Haut schaden könnte. Ein erstes Anzeichen zeigte sich auf einer Familienreise, als ihrer Tochter Verfärbungen auf ihrem Rücken auffielen. „Ich hatte es vorher selbst nicht wirklich gesehen. Also schaute ich in den Spiegel und merkte, wie deutlich es zu erkennen war.“
Ein online veröffentlichtes Video, das ihre fleckig verfärbte Haut zeigte, erregte schnell Aufmerksamkeit und veranlasste Zuschauer zu Warnungen. Medizinische Fachkräfte wiesen in den Kommentaren auf das sogenannte Toasted-Skin-Syndrom hin, medizinisch als Erythema ab igne bezeichnet. Laut Harvard Medical School entsteht die Erkrankung, wenn „chronische, niedrigintensive und direkte Wärmeeinwirkung“ die oberflächlichen Blutgefäße unter der Haut erweitert und dadurch Verfärbungen verursacht. Auch wenn die Wärme keine Verbrennungen verursacht, kann ihre kumulative Wirkung erheblich sein.
As the video spread across social platforms, it amassed hundreds of thousands of views, with many commenters urging Hannon to seek medical advice.
“After the video went viral, a lot of people encouraged me to see one, including several dermatologists and doctors who stitched or commented on the video and mentioned toasted skin syndrome,” she said.
Despite the concern, Hannon noted that at the time, she had not yet visited a physician. The public reaction, however, prompted a deeper realization. She told the outlet:
“I realized that what I thought was just pain management has also become an addiction, not just for the pain, but for the comfort it brings me.”
What once felt routine had quietly turned into emotional reliance. She continued, “I don’t usually look at my back much, so I hadn’t made it a big deal before and honestly kind of laughed it off.”
Medical experts explain that erythema ab igne can improve when heat exposure stops, though prolonged cases may cause lasting skin changes. This makes early awareness essential. Hannon has since lowered the temperature and explored alternatives, including recommendations for heated blankets or mattress pads that distribute warmth more evenly.
The response also revealed how common the issue may be.
“I had a lot of people reach out telling me they are addicted to their heating pad and have had the same thing,” she said, adding that many shared improvements after stopping use. Others admitted they were watching her video while sitting on their own heating pads.
Hannon’s experience highlighted a broader lesson: even everyday comforts deserve moderation. What feels soothing in the moment can quietly leave a visible mark, reinforcing the importance of listening to both the body and its warning signs.
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