Reedereien sollten wieder Passagierschiffe zu humanen Preisen nach Amerika fahren lassen

Aug 01, 2019 by apost team

Monatelang hat die Schwedische Klimaaktivistin nach einer Möglichkeit gesucht, den Atlantik klimafreundlich zu überqueren. Sie hat eine Lösung gefunden – doch die enttäuscht viele.

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Aha, das ist also die beste Alternative zur klimaschädlichen Flugreise? Die junge "Fridays for Future"-Aktivistin Greta Thunberg wird im August mit einer Hochsee-Jacht von England nach Amerika segeln, um dort den Klimagipfel in New York besuchen zu können. Begleitet wird Greta durch die beiden prominenten Hochseesegler Boris Herrmann aus Hamburg und Pierre Casiraghi. Die Reise wird zwei Wochen dauern.

Monatelang soll Greta recherchiert haben, wie in diesem Jahr am klimafreundlichsten den Atlantik überqueren kann. Sie hat eine Möglichkeit für sich gefunden – die ist jedoch für alle anderen ziemlich enttäuschend.

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Denn das Ergebnis zeigt: Zwar kann eine inzwischen international bekannte Klimaaktivistin diese Möglichkeit nutzen, für den Normalbürger ist eine Segelfahrt über den Atlantik jedoch keine Option. Nur extrem wenige Segler wagen überhaupt die Fahrt über den Atlantik, zudem ist der Platz für Passagiere begrenzt.

Auch eine zweiwöchtige Hinreise ist für Menschen mit einem begrenzten Kontigent an Urlaubstagen eher unpraktisch bis unmachbar.

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Die Alternative: Die Mitfahrt bei einem Frachtschiff. Doch auch Frachschiffe nehmen meist nur wenige Gäste mit und verlangen zudem hohe Preise von mehr als 1.000 Euro pro Weg. Kreuzfahrten, die ebenfalls extrem teuer werden können, haben mit ihrem maßlosen Luxus eine so schlechte Klimabilanz, dass auch diese Option wegfällt.

Eine Schiffsreise mit einem Zwischenstopp, beispielsweise auf den Bermudas, verlängern die Anreise nur zusätzlich.

Lösungsvorschläge für klimafreundliches Reisen

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Die Lösung? Wir müssen weniger über den Atlantik reisen!

Alleine ein Hin- und Rückflug zwischen Berlin, Madrid und Costa Rica, verursacht, nach Angaben der Organisation atmosfair, den Ausstoß von rund 6.100 Kilogramm Kohlendioxid. Das ist fast das Dreifache von dem, was ein Mensch in einem Jahr verbrauchen dürfte, wenn die Erdermärmung bei 2 Grad gekoppelt werden soll.

Doch nicht immer kann auf eine Reise über den Atlantik verzichtet werden.

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Eine mögliche Option wäre, wieder einfache Passagierschiffe zu akzeptablen Preisen anzubieten.

Reedereien könnten große Passagierschiffe, die schwefelarme Treibstoffe und effiziente Abgasfilter nutzen, über See fahren lassen und so mit ihren Gästen innerhalb weniger Tage über den Atlantik fahren. Ohne Luxus, ohne Schnickschnack. Ansatt großer Konzerthallen und Kinosäle, könnten schlichte Arbeitsräume angeboten werden.

Vielleicht würde dann auch eine Greta Thunberg mitfahren.

Was hälst Du von der Idee, mit einem einfachen Passagierschiff den Atlantik zu überqueren? Würdest Du die Option nutzen? Wir sind auf Deine Meinung gespannt! Zeige diesen Beitrag auch Deinen Freunden und frage sie nach ihren Gedanken dazu.