Patriotische Rocker helfen aus als sie hören, dass die sterblichen Überreste eines Marinesoldaten per Post nach Hause gesendet werden sollen

USMC Stabsfeldwebel Jonathan Turner hat seinem Land für 17 Jahre als Marinesoldat gedient. Er trat 1998 in den Dienst ein und verbrachte 7 Einsatzperioden im Irak und in Afghanistan. 2014 ging er in den Ruhestand, da er aufgrund von Verletzungen, die er im Dienst erlitten hatte, nicht mehr einsatzfähig war.

Im Jahr 2015 verstarb Stabsfeldwebel Turner in seinem Heim in Kalifornien. Seine Kameraden unter den Marinesoldaten organsierten eine Feuerbestattung für ihn vor Ort. Seine Mutter lebt allerdings im US-Bundesstaat Georgia und war zu alt, um auf die lange Reise nach Kalifornien zu gehen.

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Die praktische Lösung für diese Situation war eine Feuerbestattung in Kalifornien und dann die Übersendung von Turners Asche nach Georgia, wo ein weiterer Gottesdienst abgehalten werden könnte. Schließlich würden seine Überreste dann bei der Familie verbleiben. Natürlich ist das einfache Übersenden der sterblichen Überreste per Post nicht besonders passend für diesen Fall, besonders weil es sich um einen Veteran handelte, der viel für seine Heimat geopfert hat.

Werde Du doch selber Mitglied der Patriot Guard. Ihr Motto ist “Riding with Respect” und sie wurde im Jahr 2005 gegründet. Mittlerweile hat die Gruppierung tausende Mitglieder in 50 Bundesstaaten. Ihre Mission ist der Schutz der Familie gefallener Helden und diese Helden müssen nicht unbedingt Soldaten sein, es kann sich auch um Nothelfer wie zum Beispiel Feuerwehrleute oder Sanitäter handeln. Mit ihrem Heimatfront-Hilfsprogramm helfen sie direkt Familien in schwierigen Situationen.

Als die Rocker der Patriot Guard hörten, dass die Asche von Stabsfeldwebel Turner auf diese Art versendet werden sollte, entschieden sie sich, ihm ein viel ehrenhafteres letztes Geleit zu geben. Seine Reise mit Eskorte begann in Kalifornien und ging durch das ganze Land, bis seine Überreste das Haus seiner Mutter in Georgia erreichten.

Turners Überreste reisten durch Arizona, New Mexico, Texas, Oklahoma und Arkansas. Keiner der Rocker machte die ganze Reise, stattdessen übergaben die Mitglieder der Patriot Guard Turners Asche jeweils an der Grenze ihres Heimatstaates. Eine Zeremonie wurde durchgeführt, um Turner zu ehren und dann ging die Fahrt weiter.

Viele der Mitglieder der Patriot Guard sind Rocker, aber man muss kein Motorrad fahren, um Mitglied in der Garde zu sein und die Patrioten helfen jedem, ganz egal ob Rocker oder nicht. Was die Reise vielleicht besonders machte, war, daas Turner selbst auch Motoradfahrer war. Wenn er nicht unsere Freiheit verteidigte, dann genoss er die Freiheit der Straße. Das machte die ganze Reise besonders ergreifend. Jonathan Turner erreichte seinen letzten Ruheplatz auf die Art, die ihm selbst sicher am besten gefallen hätte und wurde für seinen Dienst am Land geehrt.

Diese Geschichte ist ziemlich emotional. Sie berührt jeden, der sie liest und hat den Rockern von der Patriot Guard und ihren guten Taten viel gute Aufmerksamkeit beschert. Was denkst Du über diese Geschichte? Lass es uns in der Kommentarspalte wissen und teile diese wunderschöne Geschichte mit Freunden und Familie, damit auch sie etwas von den guten Taten der Rocker erfahren.