Mutter spricht Klartext: Der Staat lässt Alleinerziehende im Stich
Sep 15, 2018 by apost team
Vollzeitjob, Kinder, Haushalt - Für alleinerziehende Mütter ist das Leben besonders schwer. Zwischen dem Einkaufstütenschleppen, Kindererziehen und Geldverdienen bleibt nicht mehr viel Zeit. Viele Mütter sind am Limit und wissen nicht, wie sie das alles weiter schaffen sollen. Eine von ihnen hat jetzt ein Buch über ihren täglichen Überlebenskampf verfasst, gibt Tipps und macht auch auf die politischen Missstände aufmerksam.
Sie hat einen Vollzeitjob, einen 13 Jahre alten Sohn und einen Haushalt. Auch wenn sie kaum Energie hat, schafft sie ihre Aufgaben. Mehr noch: Sie macht alles mit Freude. Ihrem Sohn zuliebe.
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Eine feste Struktur hilft
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Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen ist für ganz normale Familien mit Mutter und Vater schon schwierig genug. Aber alles alleine zu machen ist gewiss noch viel schwieriger. Einer alleinerziehenden Mutter kommt hier ein gut geplanter Alltag und eine feste Struktur zugute. Die Buch-Autorin sucht sich immer eine Hauptpriorität für den Tag aus. Der Rest muss dem untergeordnet werden. So können die wichtigsten Dinge immer erledigt werden. Das ist in unserer Leistungsgesellschaft nicht immer einfach. Die fehlende Kraft wirkt sich leider stets auf das schwächste Glied in der Kette aus: Auf die Kinder.
Die Politik ist Mitschuld!
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Wie die Mutter berichtet, hilft der Staat alleinerziehenden Müttern nicht. Ein Tag hat nur 24 Stunden und es muss alles geschafft werden. Wir müssen funktionieren. Alles was den Frauen bleibt ist das Gute in ihrer Situation zu sehen und die Dinge so zu nehmen wie sie sind.
Komplett auf sich allein gestellt
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Es gibt immer noch Frauen, die es besonders schlimm getroffen hat. Manche Frauen müssen neben ihrer Vollzeittätigkeit noch Aushilfsjobs annehmen, um die Familie zu ernähren. Häufig fehlt das Geld vom Vater des Kindes. Manche haben keine Freunde und keine eigene Familie mehr. Sie sind mit ihren Kindern allein auf dieser Welt. Wer hilft ihnen?
Wo kann man sich Hilfe holen?
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Es gibt zahlreiche Familienberatungsstellen. Diese sind kostenlos und können von alleinerziehenden Müttern jederzeit besucht werden. Hier wird den Frauen geholfen, ihren Alltag zu organisieren. Je früher man sich diese Hilfe sucht, desto besser wird es, versichert die Buch-Autorin.
Wie können einsame Mütter ihre Situation selbst verbessern?
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Auch hier gibt die alleinerziehende Frau einige Tipps mit auf den Weg. Es geht vor allem darum den Lebensmut nicht zu verlieren und auch wieder lachen zu können. Was man braucht ist ein starkes Netzwerk: Eine Freundin zum Reden, fürsorgliche und erfahrene Großeltern. Dann kann man das Kind auch mal woanders unterbringen und ein bisschen Zeit für sich selbst haben. Dann ist es nicht so schlimm, wenn man sein Kind nicht persönlich vom Kindergarten abholen kann, wenn das Meeting doch noch etwas länger dauert.
Wichtig sind andere Menschen, auf die man sich verlassen kann und die helfen, physisch und geistig. Wenn man als alleinerziehende Mutter Ausweichmöglichkeiten und Flexibilität besitzt, kann man auch mal getrost Nein zu etwas sagen, was man nicht möchte.
Kennst Du alleinerziehende Mütter, die trotzdem ihren Alltag meistern und gute Mütter sind? Gibt es Powerfrauen in Deinem Umfeld oder bist Du sogar selbst eine? Erzähl uns Deine Geschichte und zeig den Artikel Deinen Freunden, um ihnen Kraft zu spenden!