Mutter bekommt einen Brief von der Schulkrankenschwester über das vermeintliche Übergewicht ihres Sohnes und schlägt zurück

Dez 04, 2019 by apost team

Die verfälschte Darstellung der Gesundheit ihres Sohnes durch eine Schulkrankenschwester nimmt eine Mutter im Vereinigten Königreich zum Anlass, das Bewusstsein für Gewichtsstandards zu schärfen.

Natasha Lees ist stolze Mutter von vier Kindern und studiert außerdem Rechtspsychologie. Sie war schockiert, als sie letztes Jahr im Januar einen Brief von der Schulkrankenschwester ihres Sohnes Joshua erhielt, der die St. Winifred's Roman Catholic Primary School in Stockport, Greater Manchester, besucht.

Während einer Gesundheitsuntersuchung durch den National Health Service, kurz NHS, stellte die Schulkrankenschwester fest, dass Joshua übergewichtig war. Zu diesem Zeitpunkt war der fünfjährige Junge 1,12 Meter groß und wog 19 Kilogramm.

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Nach dem Lesen des Briefes erzählte Natasha The Sun:

„Ich war schockiert, als ich den Brief erhielt. Ich finde es absolut lächerlich, dass mein Sohn als übergewichtig bezeichnet wird.“

Natasha erklärte, dass sie und ihr Partner Michael, der beruflich als Fitnesstrainer tätig ist, immer darauf achten würden, dass ihre Kinder sich genügend bewegen. Natasha sagte den Reportern, dass Joshua ein aktiver, lebenslustiger kleiner Junge sei, der Schwimmen und Fußball liebe. Mit der Aussage, dass ihr Sohn auf keinen Fall übergewichtig sei, sprach sie ein entscheidendes Machtwort.

Die 32-jährige Mutter hinterfragte den NHS gegenüber The Sun und sagte:

„An seinem Körper ist kein Gramm Fett. Man kann seine Schlüsselbeine und seine Rippen fühlen. Wie kann er übergewichtig sein, wenn ich sein Skelett ertasten kann?“

Natasha bereiteten jedoch auch noch andere Aussagen aus dem Brief der Schule Sorgen. Die Krankenschwester erklärte, wie wichtig es für Kinder sei, sich eine gesunde Lebensweise anzueignen und betonte, dass übergewichtige Kinder meist auch als Erwachsene noch übergewichtig seien.

Die St. Winifred's Roman Catholic Primary School reagierte auf Natashas öffentliche Beschwerden mit der Aussage, dass die Schulkrankenschwester Anweisungen des National Health Service befolgt habe.

Der Stockport National Health Service Foundation Trust drückte seinerseits gegenüber The Sun, sein Bedauern darüber aus, dass Natasha durch den Brief verärgert war. Die Organisation stellte klar, dass der von ihnen gesendete Brief sowohl sensibel geschrieben als auch informativ für Familien sein sollte.

Was hältst Du von Natashas Reaktion auf den Brief der Schulkrankenschwester? Bist Du der Meinung, dass die andauernde Gewichtsdebatte der Gesellschaft mehr schadet als nützt?