Mann bietet Frauen seinen Platz in Zügen nicht an, da "sie das selbst nie tun würden"
Aug 12, 2019 by apost team
Sollte ein Mann seinen Sitzplatz für eine Frau aufgeben? Das ist eine Debatte, die vor kurzem in Good Morning Britain geführt wurde.
Nirpal Dhaliwal macht es deutlich. Er wird seinen Sitzplatz im Zug nicht für eine Frau aufgeben. Keine Frau hat je ihren Platz für ihn aufgegeben, auch nicht als er eine Sportverletzung hatte und sichtlich am Humpeln war. Der 45-jährige Journalist und Schriftsteller fragt, warum eine körperlich taugliche Frau einen Platz mehr braucht als er. Alle sind nach einem langen Arbeitstag müde. Wer einen Platz bekommt, verdient es, sich auszuruhen. Es sollte überhaupt nicht auf dem Geschlecht der Person basieren.
"Wenn sie körperlich in guter Verfassung ist, warum sollte ich dann meinen Platz für sie aufgeben?", erklärte er.
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Der Beitrag in Good Morning Britain befasste sich mit der Vermutung, dass der Feminismus die "Ritterlichkeit" vernichtet. Herr Dhaliwal legt dar, dass Männer in der heutigen Welt verwirrt sind. Einige Frauen nehmen zuvorkommende Gesten nicht gut auf und gehen sogar so weit, jedem Mann, der es versucht, einen Vorwurf zu machen.
Im selben Beitrag bekundete ITV-Moderatorin Noreen Khan, dass sie nie erwartet, dass jemand einen Platz für sie aufgibt. Und sie würde Hilfe von jedem annehmen, der sie ihr anbietet. Sie hält es für unhöflich, eine behilfliche Geste abzulehnen, egal wer diese anbieten mag. Sie behauptet, dass zuvorkommendes Verhalten und Feminismus koexisitieren können.
Die Debatte begann, nachdem eine amerikanische Schriftstellerin und Dichterin die Geschichte erzählte, wie sie reagierte, als ein "weißer Mann mittleren Alters" versuchte, ihr im Flugzeug mit dem Gepäck zu helfen. Sie bezeichnete ihre Ablehnung als einen Akt des Widerstands. Caroline Rothstein twitterte über ihre Begegnung und ihren Widerstand gegen die Hilfe.
Die Reaktion war verblüffend, gelinde gesagt. Sie erhielt 32.000 Antworten, wobei viele sie beschuldigten unhöflich zu sein und fragten, warum sie die Hautfarbe des Mannes erwähnen musste. Sie hatte den Kommentar lustig gemeint, aber die Leute nahmen ihn anders auf.
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