Käsekuchen nach Omas Rezept
Nov 08, 2018 by apost team
Käsekuchen ist nicht gleich Käsekuchen. Zwar ist er im Grunde gleich, aber es gibt ihn in verschiedenen Varianten. Eigentlich ist er einfach, aber es gibt viele Unterschiede in der Konsistenz und der Kruste.
Fertiger Kühltheken-Käsekuchen ist meist sehr quarkig, durchgehend relativ fest und besitzt häufig keine Kruste, sondern nur eine Art Glasur.
Ein echter, hausgebackener Käsekuchen ist in der Regel unendliche Male köstlicher. Eine knackige Kruste und ein weicher, cremiger Kern – so gehört ein Käsekuchen!
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Optisch macht Käsekuchen meist nicht viel her. Schnöde, unspektakulär, besonders der von Oma ist in der Regel einfach langweilig, aber genauso lieben wir ihn, denn bei Käsekuchen kommt es einfach nicht auf die Optik, sondern auf das Innere drauf an!
Die Oma hat das Rezept von ihrer Oma bekommen und diese wiederum von ihrer. Manche Rezepte sind wirklich uralt, dass man es kaum glauben mag, aber auch das macht eben einen Käsekuchen aus – und genau das bestätigt auch seine langweilige Optik. Vor zig Generationen gab es keine Sahnetorten mit irgendwelchem Schnickschnack. Nein, es gab Käsekuchen! Und (Ururururur-)Omas Rezepte sind nun mal einfach die Besten!
Bei einem Käsekuchen kommt es auf das Detail an, aber wenn Du es genau nimmst, schmilzt er am Ende auf der Zunge, wie Dein wahrgewordener, köstlichster Traum.
Omas Rezeptbuch hat ein altes Käsekuchenrezept für Dich und verrät, wie Du den perfekten Käsekuchen hinbekommst, der Dich selbst in euren sündigsten Träumen verfolgen wird!
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Und das brauchst Du für einen Käsekuchen in einer 26er Springform:
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Teig:
- 150 Gramm Mehl
- 75 Gramm Zucker
- 60 Gramm Butter
- 1 Ei
- 1 Prise Salz
Füllung:
- 1 Kilogramm Quark (Mit 20% Fett)
- 250 Gramm Butter
- 6 Bio-Eier
- 200 Gramm Zucker
- 1 Bio-Zitrone
- 1 Päckchen Puddingpulver (Mit Vanillearoma)
- 1,5 Teelöffel Backpulver
Und so bereitest Du diesen köstlichen Kuchen zu:
Schritt 1:
Gib das Mehl, den Zucker, das Salz, das Ei sowie die Butter in eine Schüssel und knete den Teig kräftig durch. Wenn Du willst, kannst Du anfangs die Küchenmaschine zur Hilfe nehmen, es ist aber wichtig, dass Du den Teig am Ende mit den Händen knetest und eine glatte Masse hast.
Bist Du mit dem Teig zufrieden, musst Du die Springform mit etwas Butter einfetten und danach mit Mehl oder Grieß bestäuben. Erst danach solltest Du den Teig in die Springform geben und ihn fest andrücken.
Dann kommt die Springform mit dem rohen Boden in den Kühlschrank und muss dort für mindestens 30 Minuten bleiben.
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Schritt 2:
Wasche die Zitrone heiß ab und wische sie danach trocken.
Reibe mit einer feinen Raspel die Schale in eine kleine Schüssel. Achte darauf, dass nur das Gelbe abgeraspelt wird, nicht das Weiße, denn dieses kann Bitterstoffe absondern.
Halbiere anschließend die Zitrone und presse den Saft zu der Schale dazu. Danach kommen die weiche, zimmerwarme Butter und der Zucker in eine neue, große Schüssel. Mit einem Schneebesen werden die beiden Zutaten nun aufschlagen oder Du nimmst einen Mixer auf niedriger bis mittlerer Stufe zur Hilfe, bis Du eine cremige Masse hast. Dann kannst Du auch die Eier nach und nach mit unterschlagen.
Das Puddingpulver wird mit dem Backpulver gemischt. (Wenn Du kein fertiges Puddingpulver verwenden möchtest, kannst Du auch einfach Speisestärke und getrocknetes, gemahlenes Vanillemark miteinander vermischen.)
Und nun können die Zutaten zueinander. Der zimmerwarme Quark kommt in die Zucker-Butter-Eiermischung und wird langsam untergerührt, bis die Masse gleichmäßig ist. Danach kommt auch die Pudding-Backpulvermischung, der Zitronensaft und die Zitronenschale dazu. Die Zutaten müssen erst verrührt werden, bis sie gut vermengt sind, anschließend hebst Du sie noch weiter unter, damit die Füllung locker und geschmeidig wird. Gib die Masse in die Springform und streiche sie glatt.
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Schritt 3:
Die Backform kommt in den vorgeheizten Backofen und darf es sich für etwa 60 Minuten bei 175 °C bei einem E-Herd, bei 150°C bei Umluft, gemütlich machen und goldbraun backen.
Wenn Du die Farbe gut findest, schalte den Backofen aus und öffne die Tür ein Stück, damit der Kuchen langsam auskühlen kann.
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Tipp: Käsekuchen schmeckt am Besten, wenn er noch lauwarm ist! Mit ein paar frischen Beeren kann man ihm optisch einwenig Farbe verleihen.
Hast Du das Rezept ausprobiert? Dann sag uns, wie es dir und Deiner Familie geschmeckt hat! Und zeig es auch Deinen Freunden, damit auch sie den leckeren Kuchen für sich backen können!