Gänsehaut beim Musikhören - Anzeichen für Talent
Nov 26, 2018 by apost team
Kennst du das? Du liegst entspannt im Bett oder läufst mit Blick auf die Landschaft einen Weg entlang, während dir der Wind einen kleinen Schubs gibt oder dir die Haare ins Gesicht weht – währenddessen hörst du einen tollen Song und dir rinnt einfach so eine Gänsehaut den Nacken hinunter weil … ja, weswegen überhaupt? Ist die Schönheit des Songs und der Natur so schön, dass es dir die Haare aufstellt? Oder entspannst du dich so sehr, dass es dir dein Körper mit einem Schauer dankt?
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Ganz in Mode, wenn man es denn so sagen kann, aber auch von vielen verpönt, ja teilweise sogar verachtet, ist das mittlerweile allseits bekannte ASMR. Bei ASMR handelt es sich um das besondere Wahrnehmen bestimmter Geräusche, flüsternden Stimmen und kleinen, vorgestellten Berührungen. Dabei bekommen Personen Gänsehaut, angenehme Schauer, die den Körper ergreifen und dem Hörenden wohltuend wirken.
Dennoch ruft ASRM bei Betroffenen große Glücksgefühle und tiefe Entspannung hervor. Sogar der Herzschlag entspannt sich und der Blutdruck sinkt. Es ist für Menschen, die auf ASMR reagieren, nicht nur gesund, sondern ruft echte Glücksgefühle in ihnen hervor. Aber nicht jeder kann dies empfinden. Genau deswegen wird ASMR oftmals als irrsinnig, lächerlich und schlichtweg für dumm abgestempelt, obwohl viele auf die so genannten „Tingles“ schwören und sich gern ASMR anhören.
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Auch wenn musikalische Chills, sowohl auch Tingles bei ASMR bisher nur wenig erforscht sind und die Wissenschaftler noch nicht viel über sie wissen, haben beide „Gefühle“ wohl nicht die selben Wurzeln, auch wenn sie sich ansonsten extrem ähneln. Forschungen haben erst wenige Ergebnisse und Informationen gebracht. Weshalb manche Menschen musikalische Chills bekommen, andere aber nicht, will jetzt ein Forscherteam in einer kleinen Studie herausgefunden haben.
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Für eine Studie wurden einige Studenten untersucht, die dazu in der Lage waren, von Musik eine Gänsehaut zu bekommen. Bei diesen Forschungen stellte man dann fest, dass die Teilnehmer eine sehr auffällig hohe Dichte des Fasergewebes im Gehirn hatten. Andere wiederum konnten diese Faserdichte nicht aufweißen, empfanden aber auch keine Gänsehaut bei ihrer Lieblingsmusik. Durch die hohe Dichte des Gewebes, verbanden sich bei den Studenten die auditiven Cortexe mit den Bereichen im Gehirn, die für emotionale Reaktionen zuständig sind.
Zwar wurden für diese Studie nur 100 Studenten untersucht und das Ergebnis bleibt damit nicht repräsentativ, doch bildet sie einen guten Startpunkt, um in Zukunft mehr über dieses Phänomen herauszufinden.
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Die Theorie der Forscher ist, dass, wenn eine besonders hohe Faserdichte im Gehirn vorhanden ist, ein größerer Austausch zwischen den beiden Bereichen stattfindet, was wiederum dafür sorgt, dass die beiden Bereiche regelrecht trainiert werden, und somit effektiver arbeiten.
Wenn du von Musik Gänsehaut bekommst, heißt das also für dich, dass du wirklich schlau bist und eine Begabung hast, um die dich sicher einige beneiden. Empfindest du die musikalischen Chills nicht, heißt das aber nicht gleich, dass du nicht intelligent bist. Die Faserdichte muss einfach an der richtigen Stelle sein und die richtigen Teile miteinander verbinden.
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Die Forscher haben ihre Forschungen noch nicht niedergelegt und wollen noch mehr über musikalische Chills herausfinden.
Hast du Gänsehaut beim Hören deiner Lieblingsmusik oder gehörst du zu denen, die dieses tolle Gefühl leider nicht fühlen können? Zeig diesen Artikel auf jeden Fall auch Deinen Freunden, damit auch sie die Erklärung für ihre Gänsehaut beim Musikhören nachlesen können.