Frühchen wurde in einer Plastiktüte mit einer von Maden befallenen Kopfwunde gefunden und ist jetzt wieder gesund

Am 29. März dieses Jahres wurde ein kleines Mädchen in einer Plastiktüte gefunden, die an einen Baum gebunden war, nachdem ein Mann ihre Schreie in der Provinz Lam Dong, Vietnam, gehört hatte.

Laut dem Nachrichtenmagazin Straitstimes war das Baby tagelanger Sonneneinstrahlung ausgesetzt, wurde von Moskitos gebissen und hatte eine von Maden befallene Verletzung am Kopf.

Berichten zufolge wurde das Baby an einen Kaffeebaum gefesselt und dann von einem Kaffeebauern gefunden wurde, der es sofort in das nächstgelegene Krankenhaus brachte.

Bei dem Baby, das später Trieu Hoai An genannt wurde, wurde Hydranenzephalie diagnostiziert, eine seltene Erkrankung, die das zentrale Nervensystem betrifft. Die Erkrankung umfasst Symptome wie Kopfvergrößerung, Spastik oder Anfälle, Lähmung, Blindheit und Flüssigkeit im Gehirn. Die Ärzte gaben ihr nur noch ein Jahr zu leben.

Zum großen Glück von Hoai An erfuhr die ehrwürdige Minh Tai, die Äbtissin der Hue Quang Pagode, von der Geschichte des Babys und wusste, dass sie helfen musste. Minh Tai ist in der Region für ihr gemeinnütziges Engagement bekannt.

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"Als ich sie zum ersten Mal sah, schmerzte mein Herz und ich stellte mir den Schmerz und das Leid vor, welches sie durchgemacht haben muss und Tränen schossen mir in die Augen. Ich konnte nicht glauben, dass es Eltern gibt, die ihrem eigenen Kind so etwas antun würden", sagte Minh Tai im Gespräch mit der CNA.

"Alles, an das ich denken konnte, war, einen Weg zu finden, um ihr Leben zu retten, koste es, was wolle."

Hoai An wurde schließlich in Singapurs Mount Elizabeth Krankenhaus transferiert, welches für ihren Zustand besser ausgerüstet war. Minh Tai wandte sich dann über die Sozialen Medien an die Öffentlichkeit, um Spenden für die medizinische Behandlung von Hoai An zu sammeln. So kamen schließlich 25000 Dollar zusammen.

Die kleine Hoai kämpfte für ihr Leben und Berichten zufolge sammelten sich gefährliche Mengen Flüssigkeit in ihrem Gehirn.

Sie litt unter mehreren Gesundheitsproblemen, wozu auch diese Flüssigkeitsansammlung zählte. Trotzdem taten die Ärzte alles für ihre Gesundheit. An diesem Punkt hatten die Mediziner sie noch nicht abgeschrieben. Nach zwei Wochen im Krankenhaus erholte sich das kleine Mädchen bereits – sehr zur Verwunderung der Ärzte.

Die ehrwürdige Minh Tai sagte der Press:

"Sie hat ein bisschen an Gewicht zugelegt und ihre Stimme ist ein bisschen kräftiger geworden, sie ist ein wunderbares Mädchen und hat sehr viel Glück. Als sie zu uns kam, war sie dehydriert.

Die Mitarbeiter des Mount Elisabeth Krankenhauses kamen sogar zusammen, um ihren einmonatigen Geburtstag zu feiern. Nach Monaten der Pflege und Erholung wurde sie schließlich entlassen.

Wir hoffen für die kleine Hoai auf das Beste. Hast Du jemals von einer solch tragischen Geschichte gehört? Lass es uns in den Kommentaren wissen – und gib diesen Artikel an Freunde und Familie weiter.