Familie wird Opfer von Vandalismus, nachdem sie zwei Kinder mit Down-Syndrom adoptieren

Nov 09, 2019 by apost team

Das Haus einer Familie fiel Vandalismus zum Opfer, nachdem sie zwei Kinder adoptiert hatten. Dabei handelte es sich um Hasstiraden, die sich auf die Adoption von zwei Mädchen bezogen, aber ihre jüngeren Brüder ließen das nicht auf sich sitzen und verteidigten sie.

Es war für die Familie ein ganz normaler Morgen im Jahr 2011, als sie nach draußen gingen und dort etwas Unerwartetes vorfanden. Familie Hollis war überrascht, denn sie lebten in einer kleinen Stadt in Illinois, USA, in denen solche Dinge normalerweise nicht passierten. Die Mutter, Anne Hollis, war schockiert, als sie sah, dass jemand etwas an ihre Hauswand gesprayt hatte.

"Get Outta Here" (dt. Verschwindet von hier), und "Retard" (dt. etwa geistig Zurückgebliebener) war unter anderem dort zu lesen.

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Sie nahmen diesen Angriff sehr persönlich und glaubten, dass es mit ihrer Adoption zusammenhing. Erst kürzlich hatten sie zwei Mädchen mit Down-Syndrome adoptiert. Anne berichtet, dass das ihr Leben für immer veränderte. Ihre Söhne – 6 und 7 Jahre alt – entschieden sich, ein Video zu drehen, um sich für ihre Schwestern einzusetzen.

Mit der Hilfe ihrer Eltern wandten sie sich an die Öffentlichkeit und forderten, dass man das Wort "Retard" (dt zurückgeblieben) nicht mehr nutzen solle. Die Initiative "Everyone Matters" wurde auf ihr Video aufmerksam und bat um Erlaubnis, es zu teilen. Familie Hollis hätte nicht glücklicher darüber sein können.

Schon bald wurde ihre Geschichte eifrig im Internet verbreitet und das Originalvideo hat inzwischen über eine Millionen Klicks.

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Im Video sieht man die beiden Jungen, wie sie Karteikarten hochhalten. Auf den Karten steht "Für Meg und Alina", ihre beiden Schwestern. Sie nutzen die Karten, um im Video ihre Botschaft zu vermitteln.

Auf der ersten Karte, die sie hochalten, steht "Realizing" (dt. Verstehen), dabei ist "Re" unterstrichen. Damit wollen sie sich auf das Wort "retard" beziehen und anderen zeigen, dass sie aufhören müssen, dieses Wort zu benutzen, wenn sie sich auf Menschen mit Down-Syndrom beziehen.

Sie erklären dann, dass ihre Schwestern sehr lernfähig sind und viele Dinge tun können und das das Wort "zurückgeblieben" sie ganz und gar nicht beschreibt. Sie gehen weiter ins Detail und erzählen von ihren Schwestern und ihren Persönlichkeiten, wodurch sie den Zuschauern einen kleinen Einblick in ihr Leben ermöglichen. Die beiden Jungs geben ihr Bestes, um zu beweisen, dass die Stereotypen bezüglich Down-Syndrom einfach nicht stimmen.

Nachdem die Jungs alle Karten gezeigt haben, wird ein Bild der ganzen Familie eingeblendet. Dann fragen sie den Zuschauer, ob er willens ist, ihren Schwestern zu helfen.

Sie möchten, dass die Zuschauer ihnen helfen, indem sie liebevolle Worte nutzen statt Hasstiraden. Sie möchten Liebe, Hoffnung und Respekt verbreiten. Sie verdeutlichen, dass ihre Schwestern nicht "zurückgeblieben" sind, wie Du am Ende des Videos sehen kannst.

Kannst Du glauben, was man ihnen angetan hat? Es ist wirklich traurig, dass die Familie das durchmachen muss, aber wenigstens haben sie daraus schlussendlich etwas Positives gemacht.

Was denkst Du über diese Botschaft? Teile es uns in den Kommentaren mit – und gib diesen Artikel an Freunde und Familie weiter!