Einsame Frau muss wegen der Fütterung von streunenden Katzen, die ihr Gesellschaft leisteten, ins Gefängnis

Aug 08, 2019 by apost team

Eine Gefängnisstrafe, zu der eine älteren Frau in Ohio verurteilt wurde, wirft die Frage auf, dass die Strafe für das Verbrechen möglicherweise nicht angebracht ist.

Die 79-jährige Nancy Segula lebt seit 30 Jahren in Garfield Heights. Nancy war durch den kürzlichen Verlust ihres geliebten Mannes Edward zutiefst betrübt. Um ihre Trauer zu lindern, begann Nancy mehrere streunende Katzen in der Nähe ihres Hauses zu füttern.

Ich vermisse meine eigenen Kätzchen. Sie sind gestorben, und auch mein Mann ist gestorben. Ich bin einsam. Also helfen mir die Katzen und Kätzchen da draußen", sagte Nancy zu cleveland.com.

Nancy schätzt, dass etwa sieben oder acht streunende Katzen plus ihre Jungen in der Nähe ihres Grundstücks leben und sie erzählt den lokalen Nachrichtensendern, dass einige von einem weggezogenen Nachbarn zurückgelassen wurden. Da sie Mitleid mit den Tieren hat, füttert sie diese regelmäßig.

Während viele Nancy aufgrund ihrer Taten als gutherzig bezeichnen würden, sagen andere, dass sie ein Problem für die öffentliche Gesundheit schafft. Die lokale Gesetzgebung in Garfield Heights verbietet die Fütterung von streunenden Katzen und Hunden und bezeichnet es als kleines Vergehen.

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Trotz Nancys guter Absichten verursacht die Fütterung von streunenden Tieren viele Probleme, insbesondere eine unkontrollierte Vermehrung und Schwierigkeiten beim Fangen von auffälligen Tieren.

Bonnie Hackett, eine lokale Tierärztin, war eine der Personen, die Nancys Handlungen kritisierte. Doktor Hackett sagt, dass sich die Nachbarn häufig über die Katzen beschweren, die Nancy füttert, und dass sie über 20 Katzen in die Nachbarschaft gelockt hat.

Doktor Hackett sagte auch, dass Nancy sich seit 2015 mehreren Gerichtsbeschlüssen widersetzt hat, die besagten, dass sie die Katzen nicht weiter füttern sollte. Aus diesem Grund wurde Nancy kürzlich wegen Missachtung des Gerichtsbeschlusses zu 10 Tagen Gefängnis verurteilt.

Seit der Verkündung des Urteils hat Nancy alles versucht, um nicht ins Gefängnis zu müssen. Die ältere Frau hat furchtbare Angst vor dem Gefängnis, und ihr Sohn, David Pawlowski, teilt dieses Gefühl und verweist auf die jüngsten Probleme in der Einrichtung, in die seine Mutter am 11. August gehen soll, so WKBN27.

Um einer Gefängnisstrafe zu entgehen, wandte sich Nancy an Amy Beichler, die Geschäftsführerin von PAWS Ohio. Amy erzählte Reportern, dass PAWS und eine andere Rettungsgruppe zügig daran arbeiten, die Tiere einzufangen und auf eine Adoption vorzubereiten.

Nancy hofft, dass die Maßnahmen, die sie eingeleitet hat, um die Situation in Ordnung zu bringen, ausreichen werden, damit ein Richter die Gefängnisstrafe nochmal überdenkt. Nancys Anhörung ist für den 6. August angesetzt.

Was hältst Du von Nancys Fall? Haben die Behörden einen Grund oder ist das Gericht viel zu streng damit, die ältere Dame zu einer Gefängnisstrafe zu verurteilen?