Eingewachsene Nägel ohne OP behandeln
Sep 13, 2018 by apost team
Jeder Schritt schmerzt, schon alleine die Berührung der Zehen tut weh. Das kennt jeder, der schon einmal an einem eingewachsenen Nagel gelitten hat. Eigenes Herumgedoktore macht die Sache oft nur noch schlimmer und wenn sich die Wunde dann noch entzündet, bleibt am Ende oft nur ein operativer Eingriff als Lösung übrig. Um einen eingewachsenen Nagel zu verhindern, sollte schon vorher gehandelt werden.
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Gründe für einen eingewachsenen Nagel Für einen eingewachsenen Nagel gibt es verschiedene Gründe. Meist sind es neben genetischen Faktoren Dinge, die man leicht im Vorfeld verhindern kann.
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Falsches Schuhwerk
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Sitzt ein Schuh zu fest, können die Zehen zusammengequetscht werden. Es entsteht Druck auf den Nagel, welcher sich dadurch unter die Nagelwallhaut schieben kann. Damit wächst der Nagel mit der Zeit in die Haut hinein.
Falsche Nagelpflege
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Während man Fingernägel oval schneiden soll, ist das bei Zehennägel der falsche Schritt. Diese sollten stets gerade abgeschnitten werden. Wenn Du sie seitlich schneidest, können sie in eine falsche Richtung wachsen und sich unter die Haut bohren.
Verletzung
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Mit dem Zeh doof umgeknickt oder den Fuß an der Türschwelle angehauen. Verletzungen am Nagel können ebenfalls eine Ursache sein. Die Nagelhaut kann falsch zusammenwachsen und sich dabei unter die Haut schieben.
Diabetes
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Betroffene leiden besonders häufig an eingewachsenen Nägeln und Entzündungen. Schon eine kleine Verletzung am Nagel oder der Haut kann zu schweren Beschwerden führen. Wer an Diabetes leidet, sollte seine Nagelpflege ganz besonders vorsichtig betreiben. Das Aufsuchen einer Fußpflegestelle ist daher ratsam.
Symptome eines eingewachsenen Zehennagels
Ein eingewachsener Nagel macht schnell auf sich aufmerksam. Es entstehen mäßige bis starke Schmerzen am Nagelbett, der Zeh wird rot, pocht und schwillt an. Auch Wildfleisch und Eiter kann sich bilden.
Diese Dinge kannst du jetzt tun
1. Einweichen
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Die Haut muss jetzt weich und geschmeidig werden. Das funktioniert am besten mit Fußbädern. Sie können einem eingewachsenen Nagel auch vorbeugen. Experten raten zu zwei bis viermal in der Woche. Halte Deine Füße einfach 20 Minuten in warmes Wasser.
Salz und aufgelöste Kernseife macht die Haut noch weicher. Kamille hilft besonders gut gegen die Schwellung und Entzündung.
2. Wattebausch
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Ist der betroffene Zeh aufgeweicht, kannst Du dir mit einem Stück Watte behilflich sein. Rolle ein kleines Stück zusammen und stecke sie ganz vorsichtig zwischen den Nagel und die darunter liegende Haut. So wird der Nagel angehoben.
Schmerzt das zu stark, solltest Du einen Arzt aufsuchen. Die Watte sollte so lange wie möglich an der Stelle bleiben, damit der Nagel von alleine herauswachsen kann. Erneuere die Watte nach dem nächsten Fußbad
3. Weitere Mittel
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Außerdem helfen Apfelessig (Stelle mit getränktem Wattebausch einreiben), Eukalyptusöl, Zugsalben und die Kraft der Zitrone. Mit einer dünnen Scheibe reibst Du die Stelle vorsichtig ein, oder lässt sie mit einem Verband sogar die ganze Nacht wirken.
Generell gilt: Deine Füße brauchen während der Behandlung Ruhe und Platz in den Schuhen. Sandalen oder barfuß ist jetzt am besten. Das gilt nicht nur für die Zeit während der Behandlung, sondern auch für die Zeit danach.
Du hast auch schon einmal an einem eingewachsenen Nagel gelitten. Was hat Dir dabei geholfen? Schreib uns Deine Erfahrungen, wir sind gespannt. Und zeig den Artikel auch Deinen Freunden.
Unsere Inhalte werden nach bestem Wissen erstellt, sind jedoch von allgemeiner Natur und können eine individuelle Beratung durch Deinen Arzt in keiner Weise ersetzen. Deine Gesundheit ist uns wichtig!