Ein Sohn ruft die Polizei wegen seines 94-jährigen Vaters, der alleine eine Reise über 3.500 Kilometer machen will – und dann bietet der Polizist an, ihn zu fahren
Dez 01, 2019 by apost team
Ein Polizist und ein Veteran aus dem Zweiten Weltkrieg wurden auf eine merkwürdige Art und Weise beste Freunde, die die Nation mitreißt. Der 94 Howard Benson aus Glendale, Arizona, diente als junger Mann seinem Land mit Auszeichnung. Stets einfallsreich und unabhängig, plante Howard ganz alleine von Glendale in eine betreute Wohnanlage in Florida zu ziehen. Er lud sein Hab und Gut auf einen Traktoranhänger und machte sich bereit für die große Fahrt.
Auch wenn Howard vielleicht entschlossen war, war sein Sohn sehr besorgt über die Sicherheit eines Neunzigjährigen der ganz alleine durch das Land reiste. Howards Sohn kontaktierte die Polizeibehörde in Glendale und äußerte seine Bedenken. Er fragte, ob die Behörde jemanden schicken könnte, um seinen Vater einem Gesundheits-Check zu unterziehen. Die Polizei aus Glendale wusste sofort, dass Sergeant Jeff Turney der beste Mann für diese Aufgabe wäre. Sergeant Turney ist selbst ein Soldat im Ruhestand, der früher bei der Luftwaffe war. Aufgrund seines vorherigen Dienstes für das Land, schickt die Polizeibehörde in Glendale Sergeant Turney regelmäßig los, um sich um Situationen zu kümmern, in denen Veteranen und ehemalige Mitglieder des Militärs involviert sind.
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Im Gespräch mit Reportern von KTAR-FM sagte Sergeant Turney, dass er in dem Moment, in dem er Howard traf gewusste hatte, das dies ein komplexer Fall werden würde. Nachdem er mit dem Veteranen aus dem Zweiten Weltkrieg gesprochen hatte, war Sergeant Turney der Meinung, dass kein Feilschen oder Argumentieren Howard davon überzeugen könnte, seine 3.500 Kilometer lange Reise, die am nächsten Tag beginnen sollte, abzusagen oder zu verschieben. Um sicherzustellen, dass Howard Florida sicher erreichen würde, beschloss Sergeant Turney ihn auf der 30-Stunden-Reise zu begleiten.
Obwohl sie sich zu Beginn der Reise kaum kannten, wurden Howard und Sergeant Turney während des Trips beste Freunde. Der Sergeant erinnert sich, wie Howard ihn mit Geschichten aus seinem langen Leben und seiner Entschlossenheit, das Land, welches er so sehr liebt, noch einmal zu sehen, ergötzte. Jeff postete indessen Updates von ihrem Abenteuer auf Facebook Live und sagte, dass es eine Ehre sei, einem Mann von Howards Kaliber zu helfen. Als die beiden sich besser kennen lernten, bekam der ältere Veteran einen neuen Spitznamen von Turney: Hurrikan Howard. Dieser wurde ihm verliehen, nachdem sie Hurrikan Dorian begegnet waren.
Als das Duo in der betreuten Wohnanlage im Staate des Sonnenscheins ankamen, wurden sie von einem wundervollen Anblick begrüßt: Leute wedelten mit Amerikaflaggen und sangen patriotische Lieder. Als Sergeant Turney wieder nach Arizona zurückkehrte, fühlte er sich unglaublich geehrt, einen Mann getroffen zu haben, der ein so interessantes und volles Leben geführt hatte. Letztendlich hofft Sergeant Turney, dass diese Geschichte andere dazu inspiriert, Menschen in ihrer Gemeinde zu helfen und das Richtige zu tun.
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