Ein Paar sagt, dass sie das Geschlecht ihres 17 Monate alten Kindes verheimlichen, um es vor Voreingenommenheit zu beschützen und haben selbst den Großeltern fast ein Jahr nicht das Geschlecht verraten
Okt 01, 2019 by apost team
Ein in Bath, England, auf einem Hausboot lebendes Paar hält das Geschlecht ihres Kindes unter Verschluss, um geschlechterspezifische Voreingenommenheit zu vermeiden. Jake England-Johns und Hobbit Humphrey haben das Geschlecht ihres 17 Monate alten Kindes nicht einmal ihren Freunden oder ihrer Familie verraten.
Sie haben all ihre Freunde und ihre Familie gebeten neutrale Pronomen für das Kind zu verwenden. Sie haben dem Kind den Namen Charlie gegeben und erklären, dass Charlie immer geschlechtsneutrale Farben trägt.
Laut Jake's Interview in einer Sendung auf BBC namens "Inside Out" wollen er und Hobbit nichts anderes, als dass ihr Kind sich frei entfalten kann. Sie sind sehr gut darin Fragen auszuweichen, die das Geschlecht des Babys angehen. Sie sagen einfach, dass sie momentan nicht über das Geschlecht des Kindes sprechen wollen. Stattdessen wollen die Eltern von Charlie, dass er oder sie so sein kann wie er oder sie es will. Sie wissen, dass ihr Kind sich seine Geschlechterrolle selbst aussuchen wird, wenn es soweit ist.
Die einzige Person, die über das Geschlecht des Kindes Bescheid weiß, abgesehen von den Eltern, ist die Großmutter, die dem Kind die Windeln wechselt, wie Fox News berichtet. Doch bleibt dies die einzige Ausnahme für Jake und Hobbit. Sie glauben, dass geschlechterspezifische Voreingenommenheit unbewusst passiert und sie wollen das Geschlecht ihres Kindes so lange wie möglich geheim halten. Sie wollen eine "Blase" für das Kind schaffen, in dem es die einmalige Chance hat sich frei zu entfalten und seine eigene Identität zu finden.
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Sie sagen außerdem, dass sie andere davon abhalten wollen zu denken, dass Blau die Farbe von Jungen und Rosa die Farbe von Mädchen ist. Sie wollen nicht, dass Charlie sich gehemmt fühlt, mit irgendetwas zu spielen, dass mit einem bestimmten Geschlecht assoziiert wird, wie zu Beispiel Spielzeugautos.
Hobbit sagt außerdem, dass sie einfach nur möchten, dass ihr Kind sich frei entfalten kann. Sie sagt, dass Charlie es liebt Kaffeekränzchen am Morgen abzuhalten. Ein Spiel, das normalerweise hauptsächlich für Mädchen typisch ist. Allerdings sagt sie auch, dass sobald Charlie alt genug ist, er oder sie selbst entscheiden kann, welche Geschlechterrolle er oder sie annehmen möchte.
Was hältst Du von dieser bestimmten Debatte? Würdest Du so etwas mit Deinem eigenen Kind auch ausprobieren wollen? Lass es uns in den Kommentaren wissen und teile diese Geschichte mit anderen!