Dog the Bounty Hunter spricht darüber, wie seine Frau Beth ihn auf ihren Tod vorbereitet hat

Jul 14, 2019 by apost team

Duane "Dog" Chapman trauert immer noch um seine verstorbene Frau Beth.

Der 66 Jährige gab Kevin Frazier von Entertainment Tonight in seinem Zuhause in Colorado ein Interview und erzählte über das Leben nach dem Tod seiner Frau, Beth Chapman. Beth verstarb am 26. Juni nach einem zweijährigen Kampf gegen Krebs.

Ilya S. Savenok/Getty Images

Zuerst beschreibt er die Herausforderungen, die sich einem nach dem Tod eines geliebten Menschen bieten.

"[Mit jeder] neuen Erfahrung, die du machst, weißt du erst einmal nicht, wie du damit umgehen sollst, weil du so etwas noch nie erlebt hast," sagte Duane. Darauf folgte eine, wie es Frazier beschreibt, sehr lange Pause.

"Viele Leute verlassen sich auf mich. All meine Supervisor sagen 'Dog, du musst dich zusammenreißen.' Also versuche ich genau das."

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Laut Duane hat Beth versucht ihn auf ihren Tod im Voraus vorzubereiten.

"Seit zwei oder drei Jahren wusste sie, dass es irgendwann passieren wird. Also sagte sie: 'Wer wird neben dir sitzen?' Und ich sagte: 'Niemand.' 'Big Daddy, ich hoffe du ersetzt mich nicht mit einer anderen.' Ich sagte darauf: 'Niemals.'"

Beth wurde 2017 mit Kehlkopfkrebs im zweiten Stadium diagnostiziert. Als es ihr gesundheitlich immer schlechter ging, schrieb sie sehr emotionale Briefe an ihre Freunde und Familie, um ihnen von ihrer Diagnose zu erzählen. Duane erklärt, wie schwierig diese Diagnose auch für ihre Beziehung war, weshalb sie sich einer Paartherapie unterzogen, um mit diesen schlechten Neuigkeiten gemeinsam fertig zu werden.

"Ich brauchte eine Therapie und ihre Therapie war die Jagd. Du weißt schon, die Kopfgeldjagd. Sie wollte den Bösen jagen und schnappen."

Duane blieb immer an der Seite seiner Frau, in den guten und den schlechten Zeiten. Auch wenn er Beth schon in sehr schlechten Zeiten erlebt hat, gab es nichts, was ihn auf ihre letzten Momente hätte vorbereiten können.

"Es gibt keine andere Beth. Es wird nie eine andere Beth geben. Ihr kann einfach niemand das Wasser reichen.”

Beth hat allerdings versucht ihren Mann auf ihr unvermeidliches Ende vorzubereiten.

"In ihren letzten Momenten sagte sie: 'Komm hier ins Bad,'" erinnerte er sich. "Ich ging ins Bad und sie sagte: 'Schau mich an.' Das tat ich und sagte 'Du siehst unglaublich schön aus, Baby.' [Und sie sagte,] 'Schau mich an, Duane Capman.' Das Tat ich, so wie ich es immer tat und sie sagte. 'Bitte, lass mich gehen.'"

"Und ich konnte keine Entscheidung treffen, ich hätte fast gesagt: 'Ich kann nicht.' Aber bevor ich 'in Ordnung' sagen konnte, bekam sie keine Luft mehr und ich rief den Krankenwagen...Aber jeden Tag sprach sie so, als wäre sie nicht da. 'So wirst du das machen. Rede nicht um den heißen Brei herum. Wenn sie dir eine bestimmte Frage stellen, dann wirst du genau das antworten.'"

"Also, vorbereitet? Nein, Du bist niemals, niemals auf so etwas vorbereitet. Du kannst dich nicht vorbereiten," sagte er. "Es ist unmöglich. Ich wusste nicht, dass es an diesem Tag passieren würde."

Eine traditionelle Hawaiische Trauerfeier wurde am 29. Juni abgehalten und waren auf für die Öffentlichkeit zugänglich. Eine zweite Trauerfeier war ebenfalls für die Öffentlichkeit geöffnet und fand am vergangenen Samstag, dem 13. Juli, in ihrer Heimat Colorado statt.

Unsere Gedanken sind in diesen schwierigen Zeiten bei der Chapman Familie. Hast Du jemals einen geliebten Menschen verloren? Wie bist Du damit zurecht gekommen? Lass es uns in den Kommentaren wissen - und teile diesen Artikel mit Deinen Freunden und Deiner Familie.