Dieser Hund war bereit zu sterben – bis er erfuhr, was Liebe bedeutet

Das Schicksal von streunenden Hunden interessiert nur die wenigsten Menschen. In Indien sammelten die Mitarbeiter einer Tierschutzorganisation einen Hund ein, der dem Tod geweiht war. Auf faszinierende Weise und dank der Hilfe seiner Retter kämpfte sich das Tier wieder ins Leben zurück.

Lebensmüder Straßenhund

Streunende Hunde gehören in vielen Ländern zum typischen Straßenbild dazu. Die Tiere ernähren sich von Müll oder bekommen von tierlieben Bürgern etwas zu fressen. Manche Streuner haben aber Probleme damit, sich Futter zu besorgen. Sie werden immer schwächer, und irgendwann verlassen sie ihre Kräfte ganz.

So war es wohl mit einem Hund, den Mitarbeiter der indischen Tierschutzorganisation Animal Aid Unlimited eines Tages am Straßenrand liegen sahen.

Das Tier gab schon aus der Ferne ein erbärmliches Bild ab: Dürr bis auf die Knochen und offensichtlich krank lag es im Staub, schon damit abgefunden, dass sein Tod naht.

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Die Tierschützer wollten nicht riskieren, den Hund auch nur einen Tag länger in seinem Zustand zu belassen. Also fingen sie ihn mit einem Netz ein und brachten ihn in ihr Tierheim.

Dort lag er zunächst ebenfalls kraftlos auf einem Kissen und war kaum in der Lage, seinen Kopf zu heben.

Außerdem erschreckte es sich jedes Mal, wenn er berührt wurde. Offenbar wurde er von seinen einstigen Besitzern geschlagen und musste in der Vergangenheit auch sonst sehr viel erleiden.

Eher aus Not fraß er an den ersten Tagen die Kekse, die ihm seine Helfer hinlegten. Ganz langsam fasste der Vierbeiner Vertrauen zu den Menschen, die daraufhin mit seiner Behandlung beginnen konnten. So führten sie ihm künstlich Flüssigkeit zu und gaben ihm Medikamente gegen die Räude, die seine Haut befallen hatte.

Die Lebensfreude kommt zurück

Nach zehn Tagen war die Krankheit komplett geheilt, und der ehemalige Straßenhund sah schon viel gesünder aus. Es sollte jedoch fast zwei Monate intensiver Pflege und Behandlung bedürfen, bis es dem Tier wieder richtig gut ging. Sein weißes Fell glänzte, und es sah wohl genährt aus.

Ohne Angst ließ es sich von seinen Rettern streicheln und machte es sich zwischen den anderen Hunden im Tierheim gemütlich.

Vergleicht man die Bilder, die nur wenige Wochen auseinanderliegen, dann kann man kaum glauben, dass es sich um das gleiche Tier handelt.

Und was lernen wir aus dem berührenden Schicksal des einstigen Streuners?

Ganz einfach: Liebe ist zu allem imstande – sogar dazu, einem fast toten Hund neue Lebensenergie zu schenken.

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