Diese Sätze wollen Mütter mit Teilzeitjob nicht mehr hören

Nov 15, 2018 by apost team

Mütter haben es in unserer Gesellschaft nicht leicht, denn sie müssen viele Aufgaben unter einen Hut bekommen. Besonders im Berufsleben und bei einer Teilzeitstelle kann das eine echte Herausforderung sein. Vor allem dann, wenn die Kollegen einem folgende 12 Sätze entgegenbringen.

Das Dasein als Mutter ist ein Vollzeitjob, der weit über das hinaus geht, was manch andere Menschen am Tag leisten müssen. Mütter müssen immer zur Stelle sein, wenn etwas brennt. Sie vereinen den Seelentröster, die Freundin und die Erzieherin in einer Person und für sie selbst bleibt kaum genug Zeit zur Erholung übrig. Viele Mütter starten nach der Elternzeit vorerst mit einem Teilzeitjob wieder in das Berufsleben, weil sie noch zu viele familiäre Verpflichtungen haben, um wieder Vollzeit zu arbeiten. Dass das ein Kraftakt ist, muss nicht erwähnt werden.

Doch auch, wenn die Kollegen es bewundern, wie Mütter ihre Verpflichtungen tagtäglich meistern und dennoch pünktlich bei der Arbeit erscheinen, scheinen sie hin und wieder eine wichtige Sache zu vergessen. Arbeiten in Teilzeit bedeutet nicht, dass zu Hause das gemütliche Sofa wartet, um sich den restlichen Tag zu entspannen. Vielmehr geht die Arbeit zu Hause sofort weiter und in so einem Fall treffen so manche Sätze der Kollegen auf eine wunde Stelle, auch, wenn sie nicht böse gemeint sind.

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1. „Ach, du hast schon Feierabend?“

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Zu Hause warten ein riesiger Wäscheberg sowie hungrige Kinder, die nach dem Essen Hilfe bei den Hausaufgaben brauchen und Betreuung brauchen. Von Feierabend kann man hier nicht unbedingt sprechen. Darüber hinaus bedeuten eine Teilzeitstelle nicht nur weniger Arbeitsstunden, sondern auch ein geringeres Gehalt.

2. „Wann gehst du nochmal?“

Zur gleichen Zeit wie jeden Tag, nachdem die im Arbeitsvertrag festgehaltenen Arbeitsstunden erledigt wurden.

3. „Darüber hatten wir schon im gestrigen Meeting gesprochen, aber da bist du ja schon weg gewesen.“

Auch, wer in Teilzeit angestellt ist, gehört fest zum Team. Deswegen fühlen sich Mütter ausgegrenzt, wenn Meetings ohne sie abgehalten werden, obwohl etwas wichtiges besprochen wird. Darüber hinaus ist es unangebracht, immer wieder auf verkürzte Arbeitszeiten herumzureiten als wäre es ein Privileg. Denn wer in Teilzeit arbeitet, ist definitiv nicht reich und liegt nicht auf der faulen Haut.

4. „Kommst du am Freitag auch?“

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Teilzeitangestellte haben meistens einen freien Tag in der Woche. Und auch, wenn das schon seit Monaten so ist, scheinen sich manche Kollegen nicht daran gewöhnen zu wollen.

5. „Hab einen entspannten Nachmittag!“

Auch hier fühlt sich der nett gemeinte Satz wie ein Vorwurf an. Die in Teilzeit angestellte Mitarbeiterin darf endlich nach Hause, während der Rest der Belegschaft noch schuften muss. Aber ob familiäre Verpflichtungen immer so entspannt sind, ist eher fraglich.

6. „An dich hab ich gestern gar nicht gedacht, du warst ja schon weg.“

Nach Jahren der Arbeit in Teilzeit sollte es so langsam bei allen Kollegen angekommen sein, dass nicht jeder im Team 40 Stunden pro Woche arbeitet.

7. „Gestern hast du echt was verpasst!“

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Und wieder ein versteckter Hinweis, dass einem als Teilzeitangestellte die tollsten Dinge bei der Arbeit entgehen, während man selbst ja schon mit Gesichtsmaske auf dem Sofa gelegen hat.

8. „Deine Kinder sind schon wieder krank?“

Ja, denn Kinder haben ein empfindliches Immunsystem und sind besonders im Winter anfällig für Grippe, Erkältungen und Co.

9. „Wann kommt denn endlich das Nächste?“

Das Letzte, was Mütter wollen ist es, auf ihr Dasein als Mutter reduziert zu werden. Es gibt auch für eine Mutter noch andere schöne Dinge im Leben außer den Kindern.

10. „Was machst du eigentlich in deiner freien Zeit, wenn die Kinder aus dem Haus sind?“

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Kinder machen nicht nur Arbeit, wenn sie zu Hause sind. Den Haushalt in Schuss halten, Wäsche waschen und der Wocheneinkauf machen sich nicht von alleine.

11. „Ich habe auch schon überlegt, ob ich die Stunden in meinem Arbeitsvertrag heruntersetzen lasse“

Leider ist es nicht so, dass Mütter in Teilzeit sich die wenige Arbeitszeit aussuchen, um mehr Freizeit für sich selbst zu haben. Wenig Arbeit bedeutet auch wenig Geld und das ist nicht immer schön.

12. „Du siehst heute echt müde aus“

Das ist ja auch kein Wunder, nachdem das Kind in der Nacht mehrmals im Schlafzimmer stand, weil es nicht schlafen konnte.

Welche Erfahrungen hast du als Teilzeitangestellte gemacht bzw. hast du Kollegen, die in Teilzeit arbeiten? Wie geht ihr mit dem Thema um? Wir sind auf deine Meinung gespannt. Zeig den Beitrag auch Deinen Freunden, damit du mit ihnen über diese Situationen sprechen kannst!