Die vierjährige Charlotte ist eine Prinzessin, aber ihre Kinder werden keine Titel erben
Apr 11, 2020 by apost team
Selbst für diejenigen von uns, die den Geschehnissen bezüglich des britischen Königshauses folgen, kann das königliche Regelwerk schwindelerregend verwirrend erscheinen, besonders jetzt, da Prinz Harry auf seinen königlichen Titel verzichtet hat. Wie sich herausstellt, werden Königstitel nur durch Söhne vererbt, was bedeutet, dass die Kinder von Prinzessin Charlotte keine Titel erben werden, die Kinder von Prinz George aber schon.
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So wie es derzeit aussieht, gibt es laut Vogue zwei Möglichkeiten, sich als Prinzessin zu qualifizieren. Entweder ist man die Tochter eines Prinzen - nicht einer Prinzessin - oder man heiratet in die königliche Familie ein. Aus diesem Grund ist Kate Middleton, die vor ihrer Heirat mit Prinz William kein königliches Blut hatte, jetzt durch Heirat eine Prinzessin. Außerdem ist Charlotte die Tochter von Prinz William, und damit erbt sie auch den königlichen Titel. Aber was ist mit Charlottes Kindern? Nun, vergiss nicht, dass königliche Titel durch Söhne und nicht durch Töchter vererbt werden, was bedeutet, dass ihre Kinder trotz ihres Titels nicht königlich im offiziellen Sinne sein werden.
Seit dem 20. Jahrhundert hat diese geschlechtsspezifische Regelung Kontroversen ausgelöst, und sie wird auch weiterhin oft kritisiert. Aber die königliche Titelvererbungsregel ist nicht in Stein gemeißelt. Tatsächlich hat die königliche Familie laut Daily Mail erst vor kurzem, im Jahr 2013, einige ihrer Regelungen geändert. Darunter auch ein Gesetz, das festlegt, dass männliche Mitglieder der königlichen Familie in der Erbfolge nicht länger bevorzugt werden.
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Es geht jedoch noch komplizierter. Ein weiteres heißes, heikles Thema für die Medien ist der königliche Status von Kate. Während Kate Middleton aufgrund ihrer Heirat zweifelsohne eine Prinzessin ist, nennt die königliche Familie sie laut Vogue nicht Prinzessin Kate. Die Geburt von Prinz George räumte jedoch einige der Unklarheiten auf, da seine Geburtsurkunde Kates Status als "Prinzessin des Vereinigten Königreichs" bestätigte.
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Laut Mental Floss ist dieses kopfzerbrechende System ein Relikt des Adelsstandes, einer alten Hierarchie, die den Stand einer jeden Person in der britischen Gesellschaft bestimmte. In der Blütezeit der Monarchie waren Adlige die Vasallen des Königs und der Königin, das heißt, sie schworen den Monarchen ihre Loyalität im Tausch gegen Land, Geld und Macht. Und jahrhundertelang waren Adlige auch Teil des britischen Parlaments, in dem sie über beträchtliche politische Macht verfügten. Bedauerlicherweise schwächte ein Gesetzesentwurf im Jahr 1999 die Macht der Könige, obwohl eine beträchtliche Anzahl von Adligen auch weiterhin im britischen Parlament gesetzgeberisch tätig war.
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Wenn auch du schon immer davon geträumt hast, ein Teil dieses alten und komplizierten Systems zu werden - trotz der undurchsichtigen Regeln - dann haben wir gute Neuigkeiten für dich. Es gibt Wege in den Adelstand zu kommen, die nicht die Einheirat in die königliche Familie einschließen, obwohl das für alle Verführerinnen und Kassanovas da draußen immer eine Option bleibt. Laut Mental Floss verabschiedete im Jahr 1958 der britische Gesetzgeber ein Gesetz zur Einführung der sogenannten "life peer"-Rolle, die nicht vererbt oder durch Heirat erworben werden kann. Wenn es einem irgendwie gelingen sollte, ein prominenter Arzt, Professor, Geschäftsinhaber usw. in der britischen Gesellschaft zu werden, können die Krone und der Premierminister einem diesen "life peer"-Status erteilen, was einen zum Mitglied dieses alten, prestigeträchtigen und äußerst komplizierten Systems macht. Wenn du also in absehbarer Zeit keine Hochzeitspläne schmiedest, dann musst du dich an die Arbeit machen und deine Qualifikationen aufpolieren, wenn du die britische Krone damit beeindrucken willst.
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Was hältst du von diesen Regeln, zum Erlangen des königlichen Status? Sind sie zu streng? Sind sie ungerecht? Lass es uns wissen und gib diesen interessanten Beitrag an deine Freunde und Familie weiter.