Die optimale Freizeitgestaltung für Kinder
Okt 18, 2018 by apost team
Fußball? Ballett? Cello? Oder doch eher Schach?
Welches Hobby soll mein Kind haben?, fragen sich viele Mütter und sind dabei viel zu versteift, ihr Kind in eine Schublade zu stecken. Experten empfehlen den Kindern 'Freies Spielen' zu ermöglichen. Ohne Regeln und Leistungsdruck, und auch ohne Anleitung, denn dann kann das Kind sich am Besten entfalten.
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Sind Hobbies wichtig für ein Kind?
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Natürlich ist es auch für Kinder wichtig, ein Hobby zu haben. Wichtig ist hierbei nur, dass es nicht in negativen Stress ausartet. Du solltest Deinem Kind also keinen Druck machen, dass es das Hobby ausüben und etwas damit erreichen muss. Experten haben bei der Hirnforschung festgestellt, dass ungezwungenes Spielen ohne Anleitung, Regeln und Vorgaben immer noch am gesündesten ist und für eine hervorragende Vernetzung im Gehirn sorgt. Für freies Spielen eignet sich am besten die Natur, wo Kinder uneingeschränkt sind und neue Dinge entdecken können.
Was Eltern bei der Freizeitgestaltung ihrer Kinder beachten sollten:
1. Regeln beachten: Achtung Eltern!
Montag: Nachhilfe, Dienstag: Cello Unterricht, Mittwoch: Schach-Kurs, Donnerstag …
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Achtung, schränke Dein Kind nicht zu sehr in der Zeit ein und gib ihm nicht zu viele Aufgaben damit, denn so behinderst Du es in seiner kognitiven Entwicklung. Kinder brauchen viel Zeit, die dafür da ist, dass sie sich frei entwickeln können. Ist schon im jungen Alter der Terminplan voll, fühlen sich Kinder oft schnell eingeengt und verspüren Leistungsdruck, dem sie womöglich nicht standhalten können.
Konzentriere Dich lieber auf die Entwicklung der Persönlichkeit Deines Kindes. So kann es auch besser seine eigenen Vorlieben entdecken und selbst herausfinden, was es lernen und auf was es sich konzentrieren möchte. Nur, weil Du möchtest, dass Dein Kind Schachspielen lernt, heißt das nicht, dass das gut für Dein Kind ist. Ganz besonders nicht, wenn Dein Kind das gar nicht möchte.
2. Freies Spielen ist das beste Hobby!
Freies Spielen ist das beste Hobby für Dein Kind, weil es dort alles lernen kann, was für die Entwicklung und die Charakterbildung wichtig ist. Nur beim freien Spielen kann es sich auch frei entwickeln. Es kann seine Sinne schärfen, die Menge seiner Bewegung selbst variieren, Dinge anfassen und entdecken, Herausforderungen finden und eigene Interessen entwickeln. Das ist nicht nur für die geistige und körperliche Entwicklung gesund, sondern macht es ausgeglichener und orientierter.
3. Weniger ist manchmal mehr!
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Zu viel Aktivismus ist für Kinder ungesund! Nicht mehr als zwei Nachmittage sollten mit Kursen verplant sein. Hinderst Du Dein Kind an Freizeit und treibst es in den Aktivismus, kann es sich nicht mit sich selbst beschäftigen und entfalten. Es kann Kreativität und die eigene Fantasie nicht ausleben. Die Gehirnzellen stellen sich auf passiven Empfang ein, anstatt aktiv zu sein.
4. Terminplan anschauen und Ziel festlegen!
Schau Dir euren Terminplan an und frage Dich selbst: Wo sind Lücken? Wo kann ich etwas mit meinem Kind unternehmen? Was können wir machen? Wie viel Zeit hat mein Kind ganz für sich selbst? Wie viel zusätzlichen Unterricht hat es und wie viel seiner Freizeit muss es aufopfern, um für den Unterrichtsinhalt zu üben?
Ganz wichtige Regel, an die Du denken solltest: Es geht um Spaß, nicht um Leistung! Mit zu viel Druck verliert Dein Kind Spaß und Freude am Alltag. Und wir alle wissen: Spaß ist etwas, wovon ein Kind nicht zu wenig haben sollte!
Also: Nimm Dich selbst an die Hand und schaue Dir bewusst euren Alltag an! Mute Deinem Kind nicht zu viel zu und schränke es nicht in seiner Entwicklung ein! Natürlich meinst Du es nur gut für Dein Kind, wenn Du es bereits früh viel lernen lässt, aber Du schränkst es damit in der Entwicklung ein. Gut gemeint ist nicht immer gleich gut getan. Zeig diesen Beitrag auch Deinen Freunden, die Eltern sind, damit auch sie sich Gedanken darüber machen können!