Die Angst vor dem Telefonieren

Okt 08, 2018 by apost team

Es gibt ja Menschen, die lieber zig Nachrichten, entweder per E-Mail oder aber per SMS und so weiter, schreiben, anstatt ein Telefonat von nur wenigen Sekunden beziehungsweise Minuten zuführen. Viele haben einfach Angst vor dem Telefonieren, obwohl man sich eigentlich darüber im Klaren ist, dass man beim Griff zum Telefon, erheblich weniger Zeit für die oftmals dringend benötigenden Informationen braucht. Nachfolgend die Gründe für die sogenannten Telefon-Angst.

Die Telefon-Angst

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Vor nicht all zu langer Zeit gab es keine Smartphones beziehungsweise keine Handys. In dieser Zeit war es unumgänglich, wenn man jemanden kontaktieren wollte, ihn telefonisch zu erreichen. Gut zu wissen ist auch noch, dass es damals keine Flatrates gab und man sich deshalb kurz fassen musste, da dies ansonsten sehr schnell in das Geld ging. Kaum zu glauben, aber auch zu dieser Zeit fiel es vielen extrem schwer, sich nur kurz zu fassen.

Demzufolge war die Rechnung ziemlich hoch. Klar, heutzutage sind wir mit Flatrates, also dem unbegrenzten Telefonieren, gut bedient, aber auch die Angst vor dem Eigentlichem, also dem Telefonieren ist bei immer mehr Menschen immer größer geworden. Aber warum?

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Gerade schüchterne Menschen bevorzugen E-Mails, SMS-Nachrichten oder aber andere, vor allem schriftliche Kanäle, zur Kontaktaufnahme. Vielen fällt es auf schriftliche Art viel leichter Bedürfnisse und der gleichen zu äußern, als im persönlichen Kontakt, wie es beim Telefonieren eben der Fall ist. Klar ist, dass man nicht nur eine einzige E-Mail oder dergleichen verfassen muss, um an das eigentlich Wissenswertes zu kommen. Dies nimmt nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Energie in Anspruch, aber wird für viele Menschen dennoch als leichter empfunden, als ein kurzes Telefonat.

Viele gehen bei einem Anruf bewusst nicht an das Smartphone oder aber Festnetz-Telefon, um damit selbst in der Hand zu haben, wenn sie sich mit diesem Thema auseinander setzen. Dies hat unter anderem mit einen erhöhten Bewusstsein für Selbstfürsorge zu tun. Man hat sozusagen selbst in der Hand, ob man davon Bescheid wusste, dass die Clique Party macht, oder eben auch nicht. Man geht in diesem Fall davon aus, dass man sich keinerlei Notlüge bedienen muss, um seine eigenen Bedürfnisse zu wahren.

Das Telefonieren kann man verlernen!

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Ganz egal, was eigentlich hinter der Angst vor dem Telefonieren steckt, man kann es durchaus auch verlernen. Da ist zwar einerseits das berufliche Telefonat, was man souverän meistert, da man bei dieser Art von Telefonieren auch oftmals zu hundert Prozent weiß, wovon man spricht und andererseits ist da das Unbekannte. Vielleicht die Freundin, die man schon seit geraumer Zeit nicht zurückgerufen hat, weil man eigentlich sauer mit ihr ist, weil sie beim letzten gemeinsamen Abend etwas komisches gesagt hat und man sich sehr darüber geärgert hat, aber ihr das nicht zu sagen traut, da es einem peinlich ist.

Im Allgemeinen liegt aber die sogenannte Telefonschüchternheit vor. In Zeiten von E-Mails, SMS und sonstigen digitalen Nachrichtenüberbringungen ist das Telefonieren quasi schon so etwas wie ein persönlicher Kontakt, wo vor solche Telefonschüchterne extrem Angst haben. Die Angst, etwas falsches zu sagen, oder keine Antwort zu wissen und vieles weitere mehr.

Das Telefonieren kann aber auch trainiert werden, denn es spart viel wichtige Zeit, für beispielsweise dringende Entscheidungen und anderem.

Sag Deine Meinung zur Telefonschüchternheit beziehungsweise zeige Deiner Familie, Deinen Freunden sowie Bekannten, was der wahre Grund für die Angst vor dem Telefonieren ist. Jeder kann es (wieder) erlernen!