Bitte liebe mich, trotz meiner Depression
Sep 13, 2018 by apost team
Die Britin Becci Nicholls hat einen mutigen Schritt gewagt und in einem rührenden Brief an ihren Mann um dessen Liebe und Verständnis für ihre Depressionen gebeten.
Ein Brief, der Hoffnung machen kann
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Damit gewährt sie zugleich tiefe Einblicke in ihr Seelenleben und macht klar, dass auch nahe Angehörige unter der Erkrankung zu leiden haben.
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Intime Einblicke in das Innenleben
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Wohl kaum jemand, der nicht selbst einmal unter Depressionen gelitten hat, weiß, was die Krankheit mit einem anstellt. Das dachte sich wohl auch die zweifache Mutter Becci Nicholls und veröffentlichte auf ihrem Blog einen Brief an ihren Mann. Es ist ein Brief, der zu Tränen rührt, gerade deswegen, weil sie genau schildert, inwiefern die Depressionen ihr Leben und das ihrer Familie beeinflusst. Gleichzeitig ist es jedoch auch ein Liebesbrief an ihren Mann, da sie sich für seine bedingungslose Unterstützung und Liebe in der schweren Zeit bedankt.
Eine dunkle Wolke über meinem Leben
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Schonungslos offen spricht Becci über die Liebe zu ihrem Mann und obwohl sie weiß, dass auch er sie liebt, wird dieses Wissen durch die Depression manchmal überschattet.
Mit der Depression verhält es sich laut Becci nämlich wie mit einer dunklen Wolke, die leise ihren Verstand benebelt und sie mit schrecklichen Gedanken erfüllt, wie wertlos und wenig liebenswert sie sei.
Um diese dunklen Tage durchzustehen, bittet sie ihren Mann, gemeinsam gegen diese Wolke anzukämpfen. Eine feste Umarmung, aber auch das Wissen, dass man die schwere Zeit gemeinsam übersteht, kann da schon helfen.
Bedingungslose Liebe das A und O
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Doch wie schafft es ein Ehemann, seiner an Depression leidende Frau in der schweren Zeit beizustehen? Das geht nur durch bedingungslose Liebe, weiß Becci. Auch wenn sie einmal schnell aus der Haut fährt und scheinbar ganz ohne Grund wütend wird, ist es wichtig, Geduld mit der Partnerin zu haben. Eine Depression macht die Betroffenen nämlich auch sehr wütend, da lässt es sich dann auch kaum vermeiden, dass der eigene Ehemann unter den Wutanfällen leidet.
Mit Depression Mutter zu sein
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Dass auch ihre beiden Kinder unter ihrer Erkrankung zu kämpfen haben, spricht Becci in ihrem Brief ebenfalls an. Eine Depression gaukelt dem Verstand nämlich auch vor, alles falsch zu machen, keine gute Mutter zu sein und die eigenen Kinder nicht genug zu lieben. Auch wenn es Becci an den bewölkten Tagen sehr schwerfällt, versucht sie dennoch ihre Kinder nicht mit ihrer Erkrankung zu behelligen und für sie ganz normal zu erscheinen.
Wie der Brief anderen Hoffnungen macht
Becci findet für ihre Depressionen in ihrem offenen Brief schonungslose Worte und hofft dadurch auch, anderen Betroffenen helfen zu können.
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