Baby, das ohne Augen geboren wurde, sucht nach einem liebevollen Zuhause, nachdem es zur Adoption aufgegeben wurde

Okt 27, 2019 by apost team

Adoptionsvermittlungen in Russland suchen nach einem liebevollen Zuhause, dass einen "einzigartigen" Baby-Jungen adoptiert, der ohne Augen geboren wurde.

Alexander K. mit dem Spitznamen "Sasha" wurde im April geboren. Die Ärzte, die ihn untersuchten, sagten, dass er gesund ist, aber nie in der Lage sein wird, zu sehen, so die Siberian Times.

Sasha wurde von einer jungen Mutter geboren, die selbst in einem Waisenhaus aufwuchs. Sie gab ihn zur Adoption auf, da sie glaubte, dass sie ihm nicht die Pflege bieten konnte, die er brauchte und verdiente.

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Momentan kümmert sich eine Pflegerin um Sasha, die in Tomsk, einer Stadt in Sibirien lebt. Sie berichtete der Siberian Times: "Er ist nicht anders als andere Kindern, er spielt und lächelt, genau wie jedes andere gesunde Baby. Er liebt es zu spielen und geht gerne schwimmen. Er ist wirklich ein sehr glückliches Baby."

Sashas Ärzte glauben, dass er an einer extremen Form des SOX2 Anophthalmie-Syndroms leidet, einer seltenen angeborenen Fehlbildung, die nur bei einem von 250.000 Säuglingen auftritt. Sasha hat auch zwei gutartige Zysten an der Stirn, die die Ärzte bald entfernen wollen.

Sashas guter Gesundheitszustand macht ihn zu etwas Einzigartigem unter den Kindern mit dem SOX2 Anophthalmie-Syndrom. Die meisten dieser Kinder werden auch mit anderen Gesundheitsproblemen geboren.

Tatiana Rudnikovich, eine Ärztin aus Tomsk, berichtete der Siberian Times, dass es Sasha "gut ginge". Er hat alle Checks und Tests gemacht, die ein Baby in seinem Alter bekommt. Die Adoptionsagentur berichtet, dass es keine Informationen zu Sashas Vater gibt; auf der Geburtsurkunde ist ein Strich an der Stelle, an der eigentlich der Name des Vaters steht, was bedeutet, dass dieser nicht bekannt ist.

Sasha sucht eine Pflege- oder Adoptivfamilie. Seine Pflegekräfte hätten gerne, dass ihn eine russische Familie adoptiert, aber wenn sich niemand findet, würden sie auch ausländische Vormunde in Erwägung ziehen. Es gibt jedoch derzeit Regeln, die nur Adoptivfamilien aus den Vereinigten Staaten berücksichtigen.

Kürzlich brachte Sashas Pflegerin ihn in das 4.000 Kilometer entfernte St. Petersburg. Dort haben Ärzte in einer Operation Kugeln in seine Augenhöhlen implantiert, um sicherzustellen, dass seine Gesichtsknochen normal wachsen und es nicht zu Deformationen kommt. Während Sasha wächst, wird er ungefähr alle sechs Monate neue Implantate brauchen.

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