Anleitung: Hauchdünne Crêpes ganz einfach zuhause machen

Jan 16, 2019 by apost team

Deutschland und Frankreich haben nicht nur eine Landesgrenze, die sie sich teilen, sondern auch Pfannkuchen und Crêpe, die sich unheimlich ähnlich sind.

Der Unterschied zwischen den beiden ist eigentlich nur, dass beim klassischen, deutschen Pfannkuchen mehr Mehl und Eier in den Teig kommen und manchmal auch Backpulver. So wird der Pfannkuchen dicker und kompakter, als der aus Frankreich stammende Crêpe. Geschmacklich ähneln sie sich aber sehr und köstlich sind sowieso beide!

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Woher kommen Crêpe denn eigentlich?

Der Crêpe wie ihn eigentlich jeder kennt, ist die bretonische Variante des klassischen Pfannkuchens, welcher hierzulande auch gern Eierkuchen oder Plinsen genannt wird. Die Beliebtheit des Crêpe geht aber weit über Bretagne hinaus, denn die ganze Welt kennt die dünne Köstlichkeit.

Am beliebtesten sind sie, wenn sie hauchdünn sind und ohne großen Geschmack, denn den macht stets die Füllung aus. Nur eine Prise Salz kommt für den Hauch eines Geschmackes hinein. Dennoch kann der normale Crêpe süß sowie herzhaft serviert werden.

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Aus welchen Zutaten werden Crêpe gemacht?

Die Standard Zutaten für den klassischen Crêpe, die eigentlich auch jeder immer in der Küche hat, sind:

Mehl, Milch, Eier und Salz

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Wer mal eben Lust auf die französischen Pfannkuchen hat, wird vergeblich nach einer Ausrede suchen müssen, um sie nicht zu machen. Kalorien werden an diesem Punkt außen vor gelassen, denn für Crêpe kann man immer eine Ausnahme machen!

Hierzulande verwendet man gern Backpulver für klassischen Pfannkuchen. Sie gehen dann mehr auf und werden dicker. Bei Crêpe benutzt man es aber nicht, da der Teig auch im gegarten Zustand hauchdünn sein soll.

Rezept für klassische Crêpes

Hier ein Rezept für 10 Crêpes:

  • 200 Gramm Mehl
  • 2 Prisen Salz
  • 3 Eier
  • 350 Milliliter Milch
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Wie werden Crêpe so schön dünn?

Eigentlich werden Crêpe auf einer gusseisernen Platte gemacht. So macht man es jedenfalls professionell wie in Frankreich. Die Crêpière wird stark beheizt und der Teig so sehr schnell knusprig gebacken. Sie garantiert ein perfektes Ergebnis. Eine solche Platte haben aber die wenigsten Zuhause – und eigentlich geht es auch ganz einfach mit einer normalen, beschichteten Pfanne, die jeder Zuhause hat.

In den sehr heißen Tiegel kommt ein Klecks Teig, der schnell zerlaufen sollte. Ist der Teig nicht flüssig genug, muss er verstrichen werden.

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Wenn der Teig richtig gemacht und die Pfanne heiß genug ist, wird der Crêpe extrem rasch durchgebacken und bekommt eine schöne Bräune.

Crêpe besser in Butter oder Öl braten?

Butter ist klar der bessere Geschmacksträger, denn sie kann einen Geschmack meist aufwerten. Für Crêpe eignet sie sich aber nicht, da sie nicht stark erhitzbar ist, für einen guten Crêpe aber eine hohe Hitze erforderlich ist. Sie verbrennt leicht und kann so schneller als man denkt, den Crêpe verderben und ihm einen bitteren, unangenehmen Beigeschmack verpassen.

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Für Crêpe wird besser Raps- oder Sonnenblumenöl benutzt, damit macht man nichts verkehrt.

Füllung und Topping?

Als Füllung wird sehr gern Nuss-Nougat-Creme verwendet. Aber auch Marmelade, Honig, Apfelmus, Joghurt und selbst gemachte Cremes und Fruchtmuse werden oft als Füllung verwendet. Für herzhafte Varianten bieten sich cremige Käsesorten, gemischter Quark und einfach dünne Schinkenscheiben an.

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Als Topping auf den gerollten Crêpe werden gern frische Obst- oder Gemüsestücke, sowie Käse- und Wurstwürfel verwendet.

Tipp: Wenn der erste Crêpe nicht gelingt, versuch es ruhig noch Mal. Die Meisten brauchen ein paar Versuche, bis es richtig klappt. Auch bei geübten Crêpe-Machern sagt man, dass der Erste meist nicht gut wird.

Was sagst du? Magst Du lieber die zarten, dünnen Crêpes oder bevorzugst Du die etwas dickeren Pfannkuchen? Probiere doch einfach mal dieses leckere Crêpe-Rezept aus und lasse Dich davon überzeugen. Am besten mit Deinen Freunden, denn gemeinsam macht das richtig Spaß!