7 Fehler, die wir alle beim Heizen machen

Okt 22, 2018 by apost team

Gehörst Du auch zu den Menschen, die die Zeit rund um Weihnachten total toll finden, aber ansonsten gerne auf den Winter verzichten könnten?

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Oft fängt der Winter erst nach Weihnachten richtig an und sorgt mit sehr kalten und frostigen Temperaturen für kalte Wohnungen. Viele Menschen neigen in dieser Zeit dazu, ihre Heizungen ganz hoch zu drehen. Wird das Zimmer jedoch wirklich sehr schnell warm, wenn die Heizung auf höchster Stufe eingestellt ist? In diesem Artikel findest Du die Antwort. Außerdem werden hier verschiedene Tipps vorgestellt, wie Du im Winter richtig und mit gutem Gewissen heizen kannst.

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Wird die Heizung auf höchster Stufe am schnellsten warm?

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Das Thermostat arbeitet anders als ein Wasserhahn, der das Verhältnis zwischen kaltem und warmem Wasser regelt. Bei einem Thermostat wird nur die gewünschte Solltemperaratur in einem Zimmer eingestellt. Wenn die gewünschte Temperatur erreicht wurde, dann wird der Wasserdurchlauf im Heizkörper automatisch reduziert. Bei diesem Prozess ist die Temperatur des Wassers, welches durch den Heizkörper fließt, immer gleich. Der Heizungsregler sorgt dafür, dass beim Erreichen der gewünschten Zimmertemperatur das Ventil erst beim 25 Grad Celsius verschlossen wird.

Schnee schützt zuverlässig vor Rohrbrüchen?

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Diese Annahme ist leider weit verbreitet und komplett falsch. Viele Menschen schalten die Heizung vollständig aus und fahren dann für mehrere Wochen in den Winterurlaub. Bei diesem Vorgang werden allerdings die Leitungen in der Außenwand nicht vor Frost geschützt. Wenn die Rohre mitten im Winter einfrieren und Schaden nehmen, müssen viele Menschen für den entstandenen Schaden selbst bezahlen.

Laut dem Gesetz müssen die Verbraucher bei kalten Temperaturen ausreichend heizen. Bei langer Abwesenheit muss dafür gesorgt werden, dass die Leitungen in den Außenwänden nicht auskühlen. Mieter in Mehrfamilienhäusern haben nur selten mit diesem Problem zu kämpfen, da die Rohre von anderen Mietern mitgenutzt werden.

Gleichbleibende Wärme verbraucht weniger Energie

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Wenn die Verbraucher gerne alle Räume in der Wohnung oder im Haus offen halten, dann sollten die Heizkörper die gleiche Temperatur aufweisen. Bei geschlossen Türen können die Menschen den Temperaturregler je nach Bedarf einstellen. Im Schlafzimmer kann die Raumtemperatur etwa 17 Grad Celsius betragen. Im Bad kann der Temperaturregler viel höher eingestellt werden. Mit geschlossenen Zimmertüren kann die warme Luft nicht so schnell in andere Räume entweichen und das hilft, Heizkosten zu sparen.

Ein Grad Temperaturunterschied spart keine Energie

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Mit niedriger Temperatureinstellung können Verbraucher tatsächlich Energie und Geld sparen. Jedes Grad weniger spart sechs Prozent der Energiekosten. Es lohnt sich also, den Temperaturregler der Heizung runter zu drehen.

Wenn man weggeht, dann muss die Heizung ausgemacht werden

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Menschen, welche den halben Tag nicht im Haus sind, können die Heizung gerne etwas herunter drehen, sollten diese jedoch nicht vollständig ausschalten. Bei großer Auskühlung der Wände in der Wohnung, braucht die Heizung sehr lange, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Außerdem steigt die Gefahr der Schimmelbildung, wenn die Wohnung nicht ausreichend geheizt wurde.

Die Vorhänge sorgen für bessere Einspeicherung von Wärme

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Diese Annahme ist leider falsch, denn Rolläden können viel mehr Energie einsparen als Vorhänge. Mit dem Gardinenstoff werden oft Heizungskörper bedeckt, sodass die warme Heizungsluft hinter den Vorhängen versteckt gehalten wird. Wenn die Gardinen der Thermostat bedecken, dann kann die Heizung nicht mehr richtig arbeiten.

Den Mietern ist es untersagt, elektronische Thermostate selbst zu installieren

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Mit elektronischen Thermostaten können Heizkosten eingespart werden. Zudem können die Verbraucher die gewünschte Temperatur selbst regulieren und auf beliebige Zeiten einstellen. Selbst mitten im Urlaub kann mit dem elektronische Thermostat die Wohnung wie gewünscht beheizt werden.

Bisher haben die Mieter geglaubt, dass sie solche Thermostate nicht selbst einbauen dürfen. Die Verbraucherzentrale gibt jedoch Entwarnung. Die Mieter dürfen elektronische Thermostate selbst einbauen, müssen jedoch die alten Temperaturregler für spätere Zeiten aufbewahren.

Wie viele von diesen Fehlern hast Du selbst schon einmal beim Heizen gemacht? War dieser Artikel aufschlussreich für Dich? Lass es uns in den Kommentaren wissen und informiere auch Deine Freunde über diese Heiz-Mythen!