5 Tipps: So reagierst Du auf Dein Kind in der Trotzphase

Nov 22, 2018 by apost team

Natürlich lieben wir unsere Kinder - überalles! Doch manchmal können uns die lieben kleinen wirklich den letzten Nerv rauben. Dies ist in manchen Phasen ihrer Entwicklung ganz besonders der Fall, zum Beispiel in der Trotzphase der Kinder. Hier scheint überhaupt nichts mehr zu helfen.

Doch wir haben für dich fünf wertvolle Tipps zusammen gestellt, mit deren Hilfe du auch diese schier nicht zu enden wollen scheinende Phase gut meisterst - ohne deine Nerven zu verlieren. Der richtige Umgang mit dem Trotz ist hier das A & O.

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Sie sind so süß, unsere kleinen und scheinen anfangs keiner Fliege etwas zu leide tun zu können, bis sie die gefürchtete Trotzphase erreichen. Diese stellt sich bei den meisten Kindern zwischen dem 2.-5. Jahr ein. Hier geht es den Kleinen nur um eines, nämlich ihren eigenen Willen durchzusetzen. Gelingt ihnen das nicht, gibt es das volle Programm aus Wut, Schreien, Tränen, und am liebsten all das in der Öffentlichkeit, wo es jeder mitbekommt.

Natürlich gibt es im Umgang mit den verschiedenen Situationen kein Patentrezept. Dennoch haben wir ein paar Tipps für dich, die sich grundlegend festlegen lassen. Wir hoffen, dass dir unsere folgenden Tipps helfen werden und wünschen dir viel Spaß beim Lesen!

Tipp Nr. 1: Bewahre Ruhe

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Wut ist ein Gefühl, das ansteckend sein kann. Auch die Eltern können sich dagegen nicht wehren. Daher sind Eltern nicht immun, sich von der Stimmung ihres Kindes, wenn es schreiend und wütend vor ihnen steht, anstecken zu lassen. Hier brodeln die Emotionen. Das einzige was hilft ist tief durchzuatmen. Versuche, dich von dem Verhalten deines Kindes zu distanzieren und es anzunehmen.

Tipp Nr. 2: Zeig Verständnis

Dein Kind wird in seiner ganzen Wut in Emotion nicht für eine sachliche Klärung der Situation offen sein. Viel förderlicher ist es, in der akuten Situation verständnisvoll zu reagieren und dem Kind mitzuteilen, dass du seine Emotionen verstehst. Kinder werden es annehmen, wenn sie merken, dass ihre Eltern verstehen, warum sie so wütend sind. Wenn es sich beruhigt hat, ist eine sachliche Klärung wieder möglich.

Tipp Nr. 3: Gib nicht immer nach

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Es ist für die weitere Entwicklung des Kindes wichtig, nicht zu oft nachzugeben. Das Kind muss in seiner natürlichen Entwicklung nämlich auch eine Frustrationstoleranz etablieren. Das funktioniert nicht, wenn du ständig nachgibst. Ein Trick hierbei kann sein, die Situation zu verlassen oder sich auf Kompromisse zu einigen. Das Zauberwort ist hier definitiv: Konsequenz.

Tipp Nr. 4: ...trotzdem solltest du ab und an nachgeben!

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Genau wie die Sache mit der Frustrationstoleranz gelernt werden muss, muss ebenfalls vermittelt werden, dass Beharrlichkeit auch positiv sein kann. Lass deinem Kind ab und zu seinen Willen, wenn es lange dafür gekämpft hat. Das sind wichtige Lektionen für das ganze Leben. Natürlich muss hier bei dem Nachgeben jede Situation individuell beurteilt werden. Und ganz wichtig hierbei: Lass deinem Kind erst seinen Willen, wenn die Wutsituation nicht mehr akut ist und es emotional bereits wieder beruhigter ist.

Tipp Nr. 5: Keine Drohungen, sondern für Ablenkung sorgen

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Drohungen und Bestrafungen der Kinder machen schlichtweg keinen Sinn und sind nicht zielführend. Denn das Kind ist sich nicht bewusst, dass es sich gerade nicht richtig verhält. Daher werden die Kinder eine Strafe nur als ungerecht und unfair empfinden. Unterschätze nicht den Sinn für Gerechtigkeit bei Kindern, dieser ist sehr stark ausgeprägt.

Haben Dir unsere Tipps geholfen? Stecken Deine Kinder gerade ebenfalls in dieser schwierigen Phase, oder kennst Du vielleicht Freunde und Bekannte, deren Kinder gerade in der Trotzphase sind?

Dann zeig ihnen den Artikel doch schnell! Sie werden Dir sicher ewig dankbar für Deine Hilfe sein - und können sich dadurch einiges an nervenaufreibenden Situationen sparen. Und dies ist natürlich auch im Interesse der Kinder.