5 Regeln: So machen wir Mamas uns das Leben leicht
Feb 26, 2019 by apost team
Das Baby schläft nicht durch, der Windelinhalt sorgt uns, die ersten Zähne kommen - anstrengende Zeiten für uns Mütter. Doch wer ernsthaft dachte, damit seien die großen Probleme der Mutterschaft schon ausgestanden, wird eines Besseren belehrt werden. Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen. Und zu oft fühlen wir uns mit diesen Sorgen alleine gelassen oder machen uns Mamas noch gegenseitig das Leben schwer. Doch soweit muss es nicht kommen!
Wer ständig im Stress lebt, verpasst die schönsten Momente. Und wer dankt uns das am Ende? Richtig, keiner. Nun musst Du aber nicht gleich dein ganzes Leben ändern, um mehr Leichtigkeit in deinen Alltag zu bringen. Schon kleine, aber feine Veränderungen genügen, damit du spürst: Du musst nicht perfekt sein - gerade gut genug reicht völlig aus. Mit 5 einfachen, aber genialen Regeln lebt es sich leichter!
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Goldene Regel Nummer 1: Moderne Medien sind moderne Babysitter
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Es gilt in vielen Kreisen als unchic, die Kinder vor den Fernseher zu setzen oder ihnen, schlimmer noch, ein Tablet in die Hand zu drücken, nur damit man mal seine Ruhe hat. Leider vergessen die Fundamentalisten unter den Medien-Kritikern dabei regelmäßig, dass Kinder weder durch Medienkonsum verblöden nich zum Mörder werden, weil ein primitives Ballet-Spiel es ihnen gerade angetan hat. Haben diese Menschen denn alle den Gameboy vergessen, der uns in den Achtzigern und Neunzigern so viele schöne Stunden bereitet hat?
Vermutlich haben auch damals unsere Eltern insgeheim in die Hände geklatscht, weil sie endlich etwas gefunden hatten, was für einträchtigen Frieden in den Kinderzimmern sorgte und ihnen eine halbe Stunde Ruhe bescherte. Und, sind wir deswegen alle verblödet? Nein. Natürlich macht die Dosis das Gift, und wenn Deine Kinder an nichts mehr Freude haben außer an Deinem ausrangierten Smartphone, solltest Du über Maßnahmen nachdenken.
Aber solange der Medienkonsum nicht zur ernsthaften Konkurrenz für das Real Life mit Freunden und Familie wird, ist alles in Ordnung. Du darfst die Ruhe genießen, wenn Kinderaugen gebannt aufs Tablet starren!
Goldene Regel Nummer 2: Der Haushalt kann warten!
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Ja, vielleicht sieht das Hemd in gebügelt nochmal schöner aus - dein Mann kann es aber auch ungebügelt tragen. Vermutlich bemerkt er den Unterschied gar nicht. Gilt übrigens auch und generell für Jeans der Kinder, Bettwäsche und wer bügelt bitte ernsthaft Unterhosen?! Ja, vielleicht glänzt das Parkett nach einer speziellen und wöchentlichen Reinigung so schön, dass deine Nachbarin fast neidisch werden könnte.
Viel wahrscheinlicher ist aber, dass so genau sowieso niemand hinguckt - Deine eigene Familie sowieso nicht. Sprich: Den Großteil der Zeit, die Du in die perfekte Haushaltsführung investierst (man könnte auch sagen: verschwendest), kannst du dir getrost sparen. Badewanne statt Bügelbrett, Plaudern statt Putzen - trau´Dich!
Goldene Regel Nummer 3: Sei konsequent inkonsequent!
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So ganz grundsätzlich ist gegen Konsequenz in der Erziehung natürlich nichts einzuwenden. Und vielleicht hast Du auch Kinder, die eine konsequente Führung noch mehr brauchen als andere. Aber selbst dann musst Du Dich nicht zum Opfer deiner eigenen Ansprüche an Konsequenz machen. Regeln sind nämlich dazu da, um auch mal gebrochen zu werden.
Das macht Dich nicht zu deiner schlechten, sondern zu einer authentischen Mutter. Es ist okay, Schokoladenbrote auf der weißen Ledercouch grundsätzlich zu verbieten - aber vielleicht schmecken sie an einem verregneten Sonntag gemeinsam auf der Couch doppelt so gut.
Goldene Regel Nummer 4: Fast Food statt fast verrückt - es darf auch mal schnell gehen!
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Die Situation kennst Du sicher auch: Stundenlang hast du in der Küche gewerkelt, um deiner Familie ein tolles Mahl, natürlich mindestens in Bio-Qualität, vielleicht sogar Demeter, zu servieren. Du hast weder Kosten noch Mühen gescheut, damit es nicht nur gesund ist, sondern auch noch edel aussieht. Und nun? Die handverlesene Deko auf den Tellern ruft ebenso wenig Begeisterung hervor wie das Fleisch aus besonders artgerechter Haltung, für dessen Preis du dir auch fast einen Besuch bei der Kosmetikerin Deines Vertrauens hättest leisten können.
Lange Gesichter am Esstisch, und während du die verwüstete Küche allein aufräumst, suchen Deine Kinder den Kühlschrank nach Fertigpizza ab. Ja, das ist frustrierend. Du kannst Deiner Familie nun auch ruhig ein beleidigtes "Morgen schieb ich nur eine billige Pizza in den Ofen, dann bin ich auch mal schnell fertig!" an den Kopf werfen. Aber dann tu es auch! Du begehst keinen Verrat an der Gesundheit deiner Kinder, wenn es öfters mal Fast Food und andere Leckereien aus der Kühltheke des Supermarktes gibt.
Auch der Marmorkuchen für den Kindergeburtstag muss weder Bio-Qualität aufweisen noch selbst gebacken sein. Mit Liebe gekauft ist genauso gut wie mit Liebe gebacken! Du unterstützt nicht nur das regionale Bäckerhandwerk, sondern schonst auch deine Nerven und dein zeitliches Budget.
Goldene Regel Nummer 5: Ja, Kinder dürfen sich auch mal langweilen.
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Der Terminplaner mancher Kinder im Grundschulalter ist voller als der irgendwelcher Spitzenpolitiker. Montags Flöten, weil musikalische Früherziehung ja wichtig ist. Dienstag Klavier, denn das gehört ja auch irgendwie dazu. Mittwoch dann noch Reiten, ist ja auch chic, der Sohn will aber dummerweise dann auch noch Fußball spielen gehen, donnerstags stehen plötzlich fünf Kinder vor Deiner Haustür und begehren Einlass, während Du von diesem hinter Deinem Rücken arrangierten Playdate noch gar nichts wusstest.
Am Wochenende willst Du natürlich auch mit deinen Kindern viel Schönes unternehmen, die viel zitierte Quality Time macht Dir schon ein schlechtes Gewissen, wenn ihr sonntags mal nichts vorhabt. Die Horror-Vorstellung vieler Mütter ist leider, dass den Kindern nonstop Action geboten werden muss - Langeweile als Todsünde der Mutterschaft. Vergiss es einfach. Langeweile ist geradezu notwendig, um kreative Ideen hervorzubringen und um einmal den Kontrast zur ständig verplanten Zeit deutlich zu spüren.
Ganz deutlich: Ja, Deine Kinder dürfen und müssen sich auch mal langweilen, während Du mal in Ruhe ohne Stress wegen Taxi-Service-Mama Deinen Kaffee trinkst.
Siehst Du die Dinge auch so, oder hältst Du Dich bei Deinen Erzeihungsmethoden an andere Grundsätze? Erzähl es uns und zeig diesen Beitrag auch Deinen Freundinnen und Freunden, die Eltern sind, damit Du mit ihnen über diese Regeln sprechen kannst!