Mutter warnt andere Eltern 'vorsichtig zu sein' nachdem sie rote Pusteln im Mund ihres einjährigen Sohnes entdeckt

Aug 20, 2018

Festzustellen, dass das eigene Kind unter einem gesundheitlichem Problem leidet, kann den Eltern wirklich das Herz brechen. Als Samantha Rodgers, eine Mutter aus Iowa, rote Pusteln und Bläschen am Mund ihres einjährigen Kindes entdeckte, machte sie sich unglaubliche Sorgen um sein Wohlergehen.

Als Rodgers mit ihrem kleinen Sohn zum Arzt eilte, diagnostizierte man eine herkömmliche Grippe. Im schlimmsten Falle, erklärten die Ärzte, hätte der Kleine sich wohl mit der Hand-, Fuß- und Mundkrankheit angesteckt. Die Mutter war zuerst erleichtert, doch der Zustand ihres Sohnes Juliano verschlechterte sich. Seine Symptome wurden stärker und die Pusteln entwickelten sich zu noch größeren und schmerzhafteren Pusteln, die sich jetzt auch bis zum Bauch und Rücken ausbreiteten.

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Als nächstes untersuchte man Juliano auf HSV, Herpes-Simplex-Viren. Zum Schock der Mutter kamen die Ergebnisse positiv zurück. Rodgers hatte nicht die geringste Ahnung, wie sich ihr Sohn mit dem HSV Virus ansteckt haben sollte, doch die Ärzte warnten sie, dass sich dieser sehr schnell verbreitet. Die meisten Menschen stecken sich über Hautkontakt, oder den Speichel einer infizierten Person mit Herpes an. Eine Ansteckung kann aber auch erfolgen, indem man Gegenstände berührt, die infizierte Person bereits angefasst haben.

Auch wenn die Mutter keine Ahnung hatte, dass jemand im Umfeld ihres Kindes mit Herpes infiziert war, könnte es sein, dass sich Juliano über eine einfache Umarmung oder ein Küsschen angesteckt hatte. Babys infizieren sich leichter mit dem Virus, da ihr Immunsystem noch nicht sehr weit entwickelt ist.

Rodgers war zu tiefst erschüttert, als sie erfuhr, dass Herpes nie vollständig geheilt werden kann und nun für immer ein Problem für Juliano darstellen wird.

Das Baby wird zurzeit noch im Krankenhaus behandelt, aber zum Glück darf es bald wieder nach Hause, um die Behandlung von dort aus fortzusetzen. Rodgers will nun andere vor dem warnen, was ihrem Sohn Juliano widerfahren ist. Sie rät anderen Eltern extrem vorsichtig zu sein, wenn es darum geht, wer Kontakt zu ihren Kindern hat, um einer Herpes-Erkrankung vorzubeugen, denn jeder könnte infiziert sein. Sie empfiehlt außerdem, regelmäßig Haus, Kinderspielzeuge und andere Objekte zu desinfizieren, um eine Verbreitung des Virus auszuschließen.

Auch wenn Julianos Infektion lebenslang ist, heißt das nicht, dass er durchgehend Symptome zeigen wird, diese werden nur sehr selten wieder auftreten. Seine Mutter hofft das Beste für ihren Sohn und seine neue Erkrankung und bittet andere vorsichtig zu sein.

Wusstest Du, dass sich Babys mit HSV infizieren können? Zeige diesen Artikel Deinen Freunden und Deiner Familie, um die Warnung dieser Mutter so weit wie möglich zu verbreiten! Wenn Du damit einen weiteren Fall wie den von Juliano verhindern kannst, dann hat es sich schon gelohnt.