Ein Teenager bringt einem Kriegsveteran seinen verloren gedachten Geldbeutel - und bekommt danach von seiner Mutter eine Nachricht

Aug 11, 2020

Stelle Dir vor, Du gehst alleine spazieren und findest auf einmal einen Geldbeutel. Doch es ist nicht irgendein Geldbeutel; es ist ein Geldbeutel mit jeder Menge Bargeld. Würdest Du das Geld im Geldbeutel lassen und versuchen den rechtmäßigen Besitzer zu finden oder würdest Du das Geld nehmen und abhauen? Dieser Frage musste sich auch ein Teenager in Fremont, Kalifornien, stellen.

Tommy O'Connor aus der Abschlussklasse der Irvington High School dachte, dass er einfach nur eine ganz normale Mittagspause haben würde, als er auf einmal sprichwörtlich über den Geldbeutel stolperte. Tommy hatte sich gerade etwas zu trinken gekauft, als er den verlorenen Geldbeutel fand. Er hob ihn vom Boden auf ohne sich dabei den Inhalt näher anzusehen.

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Viele Menschen heutzutage haben finanzielle Probleme und müssen sehr hart dafür arbeiten, um ein Dach über dem Kopf zu haben und viele wären wohl auch geneigt gewesen das Geld zu nehmen und den Geldbeutel wegzuwerfen. Tommy allerdings ist kein durchschnittlicher Teenager.

Er nahm den Geldbeutel und gab ihn seiner Lehrerin, Ana Gomez, nachdem er wieder zur Schule zurückgekehrt war. Gomez öffnete den Geldbeutel, um so etwas wie einen Ausweis zu finden. Ana fand über 2.000 € in Bar in dem Geldbeutel, sowie eine Karte, die den Besitzer als Kriegsveteranen identifizierte.

Ana brachte den Geldbeutel samt Inhalt kurz darauf der Rektorin der Schule, Sarah Smoot und zusammen versuchten sie den Besitzer ausfindig zu machen.

Die Neuigkeiten über Tommy's vorbildliches Verhalten verbreitete sich schnell und seine Mutter hatte schon davon erfahren, bevor der Schultag überhaupt beendet war. Sie schickte ihrem Sohn eine Nachricht und lobte ihn für seine Aufrichtigkeit.

"Ich wurde von der Schule angerufen," schreib seine Mutter ein einer SMS; "Du bist wirklich einzigartig und ich liebe Dich so sehr."

Tommy's Vater, Ron O'Connor, hatte ebenfalls nur Lob für seinen Sohn übrig. Ron erzählte den lokalen Nachrichten auf KPIX 5:

"Für uns, die jeden Monat aufs Geld aufpassen müssen, war das wirklich sehr viel Geld und wir sind sehr stolz darauf, wie er sich verhalten hat."

Tommy's Rektorin konnte den Besitzer ausfindig machen und als sie den Geldbeutel zurückgab, erfuhr sie, dass das darin befindliche Bargeld die Miete des Mannes war. Er gab Tommy umgerechnet 43 € Finderlohn und ebenso als Belohnung für seine gute Tat.

Schau Dir unten im Video nun die ganze Geschichte an:

Ist Dir schon mal etwas Ähnliches passiert? Heute zählt jeder Cent und viele Leute hätten das Geld behalten und den Geldbeutel weggeworfen. Hilf dabei die Geschichte von Tommy O'Connor zu verbreiten, damit er damit auch andere inspirieren kann Gutes zu tun.